Bedeutend mehr Mühe als erwartet hatte ÖTV-Youngster Joel Schwärzler beim ATP 250er-Turnier in der rumänischen Hauptstadt. In der ersten Quali-Runde stand der 20-jährige Vorarlberger, aktuell Österreichs Nummer drei, gegen einen 18-jährigen Rumänen kurzfristig bereits mit dem Rücken zur Wand – ehe er sich in einem Dreisatz-Krimi doch noch durchsetzen konnte.
Dabei begann die Partie für Schwärzler, der in der Weltrangliste aktuell an Position 177 geführt wird, wie geplant. Gleich in dessen ersten Aufschlagspiel nahm er dem 18-jährigen Rumänen – Nummer 1389 der Welt – das Service ab. Zwar schaffte der Youngster das umgehende Rebreak, mit nach einem weiteren Break stellte Österreichs Nummer drei aber auf 3:1 und spielt Satz eins nach 38 Minuten mit 6:3 nach Hause.
Lokalmatador gleicht aus
In Durchgang zwei wehrte Schwärzler beim Stand von 0:1 drei Breakbälle ab, ehe er im nächsten Game seinerseits fünf Breakchancen vergab. Doch Haita ließ nicht locker und verwertete schließlich seinen siebten Breakball, um auf 4:2 zu stellen. Ein Vorsprung, den er sich nicht mehr nehmen ließ. Mit seinem ersten Satzball glich er nach 48 Minuten zum 1:1 aus.
In der Entscheidung gaben sich beide Spieler zunächst keine Blöße. Ehe Haita im siebten Game das Break zum 4:3 gelang. Als er dieses dann zum 5:3 bestätigen konnte, stand Schwärzler plötzlich mit dem Rücken zur Wand. Doch der Harder schlug zurück, schaffte das 5:5-Rebreak mit einem „Zu Null“-Game und stellte seinerseits auf 6:5.
Schwärzler vergibt fünf Matchbälle
Im zwölften Game zog der Vorarlberger bei Aufschlag Haita rasch auf 40:0 davon, erspielte sich drei Matchbälle. Die er aber allesamt nicht nutzen konnte. Dann vergab aber auch der Rumäne eine Chance, auf 6:6 zu stellen, ehe Schwärzler zwei weitere Matchbälle ungenützt ließ und Haita es im zweiten Versuch besser machte und sich ins Tiebreak rettete.
Gegen Merida um Platz im Hauptbewerb
Dort ließ der Vorarlberger dann aber nichts mehr anbrennen und zeigte sich „humorlos“. Nachdem er Haita gleich viermal das Service abnehmen konnte, setzte er sich 7:0 durch und verließ den Sandplatz nach einer Gesamtspielzeit von 2:22 Stunden als 6:3, 3:6, 7:6 (0)-Sieger. Im Quali-Finale trifft Schwärzler nun auf den 21-jährigen Spanier Daniel Merida, der in der Weltrangliste als 136. um 41 Positionen besser klassiert ist.
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