Wer hätte das gedacht? Soldaten erweisen sich in Niederösterreich als vorbildliche Landschaftsgärtner. Das wird auch gewürdigt.
Niederösterreichs Militärkommandant Georg Härtinger bringt es auf den Punkt: „Es gibt kaum einen Beruf, in dem man so viel im Freien ist, wie als Soldat.“ So bieten denn auch die Kasernen im weiten Land vielerlei Grünräume – und das oft in städtischen Bereichen. Gerade da sind diese Flächen wertvolle Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten.
Naturnahe Blumenwiesen
Daher hat man sich bei deren Pflege längst an den Natur-im-Garten-Kriterien orientiert – kein Einsatz von chemischem Dünger oder Torf. Die Initiative dazu ging im Militärkommando von Amtsdirektorin Elisabeth Cepera aus. Sie veranlasste, dass in Kasernen naturnahe Blumenwiesen angelegt und Bäume erhalten wurden. Brigadier Härtinger verweist auf die militärische Komponente: „Die Natur bietet dem Soldaten Schutz und Tarnung.“
Kasernen mit „grünem Daumen“
Dieses Engagement wird auch gewürdigt. Jetzt erhielt die Birago-Kaserne in Melk die Natur-im-Garten-Plakette, zuvor wurden schon die Militärakademie in Wiener Neustadt, das ABS-Zentrum in Korneuburg, die Hesser-Kaserne in St. Pölten sowie die Radetzky-Kaserne in Horn damit ausgezeichnet.
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