Erfolgreicher Test
Pannenserie bei US-Raketenabwehr beendet
Das von Boeing entwickelte Ground-based Midcourse Defense genannte System hatte seit Jahren mit Problemen zu kämpfen. Aus diesem Grund warnten Experten immer wieder, im Ernstfall könnte das Abwehrschild der USA versagen. Mit dem erfolgreichen Lokalisieren und Abschießen eines von den Marshallinseln gestarteten Testgeschosses konnte endlich wieder eine Erfolgsmeldung aus dem Pentagon verbreitet werden.
Das GMD-System war unter dem damaligen Präsidenten George W. Bush im Jahr 2004 errichtet worden, um der möglichen Gefahr eines Raketenangriffs aus Nordkorea begegnen zu können. Der Chef der Raketenabwehr-Behörde, James Syring, hatte vor Kurzem gewarnt, dass ein weiterer gescheiterter Test ernste Folgen gehabt hätte: Dann hätte das Pentagon seine Pläne überdenken müssen, weitere 14 Raketen-Abfangjäger zu installieren, wurde Syring am Wochenende von der Nachrichtenagentur Reuters zitiert. Bisher sind 30 der erwähnten Abfangeinheiten in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Alaska stationiert.
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