Im Universitätsklinikum Neunkirchen wurde kürzlich die erste endoskopische Wirbelsäulenoperation erfolgreich durchgeführt. Das Positive daran: weniger Schmerzen und ein kürzerer Klinikaufenthalt.
Am Universitätsklinikum Neunkirchen wurde erstmals erfolgreich eine endoskopische Wirbelsäulenoperation durchgeführt. Der Eingriff durch Wirbelsäulenspezialisten Oberarzt Matthias Stark gilt als wichtiger Schritt für die regionale Versorgung. „Ziel dabei ist es, mit den bestehenden Ressourcen eine noch bessere Versorgung zu gewährleisten. Denn durch die gezielte Planung der Eingriffe und effiziente Abläufe können Wartezeiten verkürzt werden“, so der für die Kliniken zuständige Landesrat Anton Kasser.
Dank moderner Technik können OPs wie etwa bei Bandscheibenvorfällen nun besonders schonend und minimalinvasiv erfolgen. Für Patienten heißt das deutlich weniger Schmerzen und eine kürzere Aufenthaltsdauer. Die Methode erlaubt eine extrem gewebeschonende Operation ohne die Weichteile zu beeinträchtigen. Langfristig sollen ausgewählte Eingriffe auch im tagesklinischen Setting angeboten werden.
Durch diese neue Technik können sowohl die postoperativen Schmerzen als auch der damit verbundene Klinikaufenthalt deutlich reduziert werden.
Oberarzt Matthias Stark.
Primarius Alfred Ungersböck, Vorstand der Abteilung Orthopädie und Traumatologie, dazu: „Diese Methode ist vergleichbar mit der Einführung der Kniearthroskopie vor einigen Jahrzehnten. Damals wurden viele Eingriffe am Knie noch über einen offenen Zugang durchgeführt. Heute erfolgen sie meist minimalinvasiv über eine Arthroskopie. Eine ähnlich schonende Technik nimmt nun auch Einzug in der Wirbelsäulenchirurgie.“
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