Vorbildlich reagierten ein österreichischer und ein türkischer Häftling, nachdem in der Justizanstalt Innsbruck am Donnerstag ein Brand ausgebrochen war. Die Löschversuche blieben für einen der Männer aber nicht ohne Folgen...
Gegen 7.50 Uhr kam es in einer Werkstätte der Justizanstalt Innsbruck zum Brand mit starker Rauchentwicklung, der Ausgangspunkt war offenbar ein Restmüllcontainer. Zwei Insassen – ein 36-jähriger Österreicher und ein gleichaltriger Türke – begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und benutzten dabei einen Gartenschlauch. Die Betriebsfeuerwehr der Justizanstalt konnte das Feuer schließlich mittels Schaumfeuerlöscher löschen und die Räumlichkeiten belüften.
Rauchgasvergiftung bestätigte sich nicht
Der Österreicher erlitt bei den Löschversuchen eine leichte Brandverletzung am Kopf. Der Türke wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Nachdem sich der Verdacht nicht bestätigte, wurde der Mann wieder in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Eine vorsätzliche Herbeiführung des Brandes kann bisherigen Erkenntnissen zufolge ausgeschlossen werden.
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