Große Sorge um Mette-Marit: Die norwegische Kronprinzessin kämpft offenbar stärker denn je mit den Folgen ihrer schweren Lungenerkrankung. Nach Informationen des norwegischen Magazins „Se og Hør“ hat die Kronprinzessin mittlerweile einen staatlichen Behindertenparkausweis erhalten.
Nach Informationen des norwegischen Magazins begaben sich Mette-Marit und ihr Ehemann Haakon von Norwegen vergangene Woche direkt nach ihrem TV-Interview über Jeffrey Epstein mit dem Sender NRK ins Rikshospitalet in Oslo. Bereits im Vorfeld sei dem Sender mitgeteilt worden, dass das Gespräch aus gesundheitlichen Gründen auf maximal 20 Minuten begrenzt werden müsse.
Mette-Marit geschwächt
Augenzeugenberichte und exklusive Beschreibungen schildern eine sichtlich geschwächte, aber gefasste Kronprinzessin: Beim Verlassen der Notaufnahme soll Mette-Marit müde gewirkt haben, begleitet von ihrem Mann, der mehrere medizinische Geräte, darunter offenbar auch Atemhilfen, sowie persönliche Gegenstände trug. Sicherheitskräfte des Polizeieskortdienstes hielten sich im Hintergrund.
„Krankheit entscheidet über meine Rolle“
Im Interview selbst sprach Mette-Marit ungewöhnlich offen über ihre Situation und deutete an, dass sie sich als Kronprinzessin möglicherweise zurückziehen werde : „Ich lebe mit einer schweren Krankheit, und sie prägt mittlerweile meinen Alltag. Sie entscheidet darüber, ob ich meine Rolle überhaupt noch ausüben kann“, erklärte sie.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt nun ein weiteres Detail: Die 52-Jährige verfügt inzwischen über einen Behindertenparkausweis. Dem Bericht zufolge lag das weiß-blaue Dokument gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe eines SUV, als das Paar das Krankenhaus verließ. Am Steuer saß Kronprinz Haakon – ruhig und kontrolliert, während seine Frau sich auf ihre Kräfte konzentrieren musste.
Lungenfibrose verschlechtert sich
Der norwegische Hof äußerte sich nicht zu den Gründen des Krankenhausaufenthalts. Auch ein möglicher Zusammenhang mit dem TV-Auftritt blieb offen. Klar ist jedoch: Die chronische Lungenfibrose, die Mette-Marit bereits 2018 öffentlich machte, macht der Kronprinzessin immer mehr zu schaffen. Bekannt ist auch, dass mittlerweile eine Lungentransplantation im Raum steht und bereits erste Vorbereitungen getroffen wurden.
In Norwegen gelten strenge Voraussetzungen für die Vergabe eines Behindertenparkausweises. Voraussetzung ist unter anderem ein ärztliches Attest, das erhebliche Einschränkungen der Mobilität bestätigt. Zudem muss ein konkreter Bedarf nachgewiesen werden, etwa für kurze Wege im Alltag. Die Genehmigung ist personengebunden und an klare Auflagen geknüpft.
Schon bei Bekanntwerden ihrer Diagnose hatte die Kronprinzessin die Belastung beschrieben: Es gebe „gute und schlechte Tage“. Inzwischen scheint sie an einem Punkt angekommen zu sein, an dem die Krankheit sie zunehmend einschränkt – Berichten zufolge sogar so weit, dass zeitweise Atemhilfe notwendig ist.
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