Obwohl seine Familie zunehmend in Skandale verwickelt ist, ist Norwegens Kronprinz Haakon (52) bei seinen Landsleuten beliebt. Das legt zumindest eine Umfrage nahe, laut der vier von fünf Befragten denken, dass er künftig ein „sehr guter“ oder „ziemlich guter“ König sein werde.
Nur knapp acht Prozent der Befragten halten ihn hingegen für „sehr schlecht“ oder „ziemlich schlecht“ geeignet. Der Rest glaubt, dass er seine Aufgabe als König weder gut noch schlecht machen werde, oder gab an, dazu keine Meinung zu haben. Die Umfrage unter 1000 Norwegerinnen und Norwegern hat das Marktforschungsinstitut „InFact“ durchgeführt, im Auftrag der Onlinezeitung „Nettavisen“.
Ein deutlich schlechteres Ergebnis erhielt Haakons Ehefrau Mette-Marit (52). Ungefähr vier von zehn Befragten (42 Prozent) halten sie als künftige Königin für ungeeignet. Weniger als jede dritte Person (33 Prozent) meint hingegen, dass sie ihrer Aufgabe gewachsen sei. Einige zeigten sich unsicher.
Freundschaft mit Epstein
Die gesunkene Popularität der Kronprinzessin dürfte unter anderem mit ihrer jahrelangen Freundschaft zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zusammenhängen. Die Verbindung wurde durch die Veröffentlichung neuer Akten im Jänner bekannt.
Erst am Freitag erklärte Mette-Marit im Fernsehen ihre Sicht der Dinge. „Ich wusste nicht, dass er ein Sexualverbrecher ist. Ich wurde manipuliert und getäuscht“, sagte sie in einem emotionalen Interview mit dem Sender NRK. Sie bereue die Bekanntschaft zutiefst. Diese soll allerdings auch nach Epsteins erster Verurteilung weitergegangen sein. „Ich habe dich gegoogelt, es sieht nicht gut aus“, schrieb sie ihm zudem in einer E-Mail 2021. Daran könne sie sich nicht erinnern, sagte die Norwegerin am Freitag.
Vergewaltigungsvorwürfe gegen Sohn Marius
Viele Norwegerinnen und Norweger zeigten sich nach dem Interview enttäuscht. Was Mette-Marit ebenfalls unbeliebter machen könnte, sind die Vorwürfe gegen ihren ältesten Sohn Marius, der sich gerade wegen mehrerer Vergewaltigungsfälle vor Gericht verantworten musste. Der 29-Jährige hat unter anderem gestanden, gewalttätig gegenüber einer Ex-Freundin gewesen zu sein. Zudem habe er gegen ein Kontaktverbot verstoßen, Marihuana bei sich gehabt und Verkehrsdelikte begangen. Zu den vier Vergewaltigungsanklagen zeigt er sich nicht geständig.
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