Brand an Wehranlage

„Kleine Schwester“ der Wartburg stand in Flammen

Ausland
26.03.2026 07:53

Ein Feuer hat in der Nacht auf Donnerstag Teile der Runneburg in Weißensee im deutschen Bundesland Thüringen beschädigt. Laut Polizei brach der Brand in einem Eckgebäude der historischen Wehranlage aus, unmittelbar neben einem hohen Wachturm.

Teile der Burganlage standen bei Eintreffen der Rettungskräfte bereits in Vollbrand. Mehrere Feuerwehren waren bis in die frühen Donnerstagmorgenstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Diese Maßnahmen wurden kurz nach 4 Uhr beendet.

Polizeihubschrauber im Einsatz
Auch ein Polizeihubschrauber sowie zahlreiche Polizeikräfte unterstützten die Feuerwehr bei ihrer Arbeit mit Übersichtsaufnahmen und Absperrmaßnahmen. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr wurden Teile des Bauwerks aus dem 12. Jahrhundert in Mitleidenschaft gezogen.

Stellungnahme und Bilder der Feuerwehr Weißensee:

„Ließ uns allen den Atem stocken“
Die Feuerwehr Weißensee in einer Stellungnahme: „Über der Runneburg in Weißensee standen Flammen und dichter Rauch – ein Anblick, der uns allen den Atem stocken ließ. Was folgte, war ein intensiver und kräftezehrender Einsatz. Für unsere Einsatzkräfte entwickelte sich schnell eine Materialschlacht gegen das Feuer. Mit vereinten Kräften, großem Engagement und unermüdlichem Einsatz kämpften unsere Kameradinnen und Kameraden gegen die Flammen, um Schlimmeres zu verhindern.“

Der Einsatzort war laut einem Sprecher abgesperrt. Im Laufe des Tages sollen dort die Ermittlungen zum Brand beginnen. 

1170
KLEINER BRUDER DER WARTBURG
Die Runneburg ist laut der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten um 1170 erbaut worden und thront auf einem kleinen Berg am Rand der kleinen Stadt Weißensee. Sie zählt demnach zu einem der bedeutendsten Zeugnisse romanischer Baukunst in Deutschland. In kaum einer Anlage sei so viel originale Bausubstanz des Hochmittelalters erhalten. Die Stiftung bezeichnet sie auch als „Kleine Schwester“ der bekannten Wartburg.

Polizei bittet um Hinweise
Zunächst waren die Einsatzkräfte von Schlimmerem ausgegangen. Durch den Wind und großen Funkenflug habe es so ausgesehen, als würden die Flammen auf weitere Teile des historischen Gebäudes übergreifen. Feuerwehrleute konnten das aber verhindern. Die örtliche Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

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