„Gift für Branche“

Zypern bangt wegen des Iran-Krieges um Tourismus

Außenpolitik
25.03.2026 16:44
Porträt von krone.at
Von krone.at

Angesichts der anhaltenden Krise im Nahen Osten blickt die Tourismusbranche der EU-Inselrepublik Zypern mit wachsender Sorge auf die kommenden Monate.

Zypern ist der EU-Staat, der der Krisenregion im Nahen Osten geografisch am nächsten liegt. Die Insel im östlichen Mittelmeer befindet sich rund 150 bis 250 Kilometer vom Libanon und von Israel entfernt.

Tourismusminister Kostas Koumis betonte im zypriotischen Rundfunk (RIK), derzeit liege der Fokus darauf, das Image der Insel gezielt zu stärken und auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren.

Von der Küste Zyperns aus ist ein Kriegsschiff zu sehen.
Von der Küste Zyperns aus ist ein Kriegsschiff zu sehen.(Bild: AP/Petros Karadjias)

Sicherheitslage belastet Tourismus
Für zusätzliche Verunsicherung sorgen jüngste sicherheitspolitische Vorfälle: In der Nacht zum 2. März traf eine Drohne iranischer Bauart den britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Akrotiri nahe Limassol und verursachte einen leichten Schaden. Solche Nachrichten seien „Gift für die Tourismusbranche“, erklärte ein Hotelier in der Hauptstadt Nikosia.

Europäische Märkte im Fokus
Besonders im Fokus steht der Erhalt der europäischen Märkte, die den Großteil der Besucher ausmachen. Denn infolge des Krieges im Nahen Osten sind wichtige Märkte weggebrochen, darunter Israel sowie mehrere Staaten der arabischen Halbinsel.

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