Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll (ÖVP) hat mit einer neuen Idee für das in Seekirchen geplante Hallenbad-Projekt aufhorchen lassen. Er wollte die Gemeinden im nördlichen Flachgau ins Boot holen. Nur die wollen nicht ...
Die beinahe unendliche Geschichte um die Finanzierung für das geplante Hallenbad im Flachgau ist um eine Facette reicher. Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll (ÖVP) gebar am Mittwoch im Landtag die Idee, dass zusätzliche Gemeinden im Flachgau am Projekt – und in weiterer Folge am jährlichen Betriebsabgang – mitzahlen sollen.
„Wenn es uns gelingt, noch mehr Gemeinden ins Boot zu holen, wird es für die übrigen Gemeinden billiger“, meinte Schnöll. Der Landes-Vize dachte dabei an Orte aus dem nördlichen Flachgau. Doch die wollen davon offenkundig wenig bis gar nichts wissen.
Ein klares Nein
Denn in einer ebenfalls heute stattgefundenen Regionalverbandssitzung erteilten sieben Gemeinden aus dem Flachgauer Norden den Plänen gleich eine Absage. „Wir haben diskutiert und uns abermals dagegen entschieden“, stellte Bürmoos-Ortschefin Cornelia Ecker (SPÖ) klar.
Schon 2021 wurde eine Beteiligung am Projekt ausgeschlossen. Auch weil für Bürger aus den Gemeinden von Bürmoos über Oberndorf bis Nußdorf am Haunsberg die Fahrt nach Salzburg ins Hallenbad einfacher und schneller sei, als der Weg nach Seekirchen, wo das Projekt realisiert werden soll.
Zwölf Flachgauer Gemeinden zahlen derzeit fix mit. Was Schnöll jedoch klarstellte: Daran, dass das Land für die Errichtung 70 Prozent bezahlt, „wird mit Sicherheit nicht gerüttelt“.
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