„Krone“-Gemeindeserie

Baby-Boom nach Corona sorgt für Platznot in Koppl

Salzburg
25.03.2026 09:00

Die hohen Geburtenraten nach der Pandemie lassen der Flachgauer Gemeinde keine Wahl. Es muss ein neuer Kindergarten für die Kinder und die Pädagogen her. Dieser soll acht Gruppen bekommen und wird direkt neben der Volksschule im Ortszentrum entstehen. 

„Natürlich ist es zum Aufpassen“, sagt Koppls Bürgermeister Rupert Reischl zur aktuellen finanziellen Situation. „Wir sind jetzt keine reiche Gemeinde, müssen aber zufrieden sein. Jammern bringt nichts.“

Wichtigstes aktuelles Projekt im Ort ist der Neubau des Kindergartens mit acht Gruppen. Hier spielen vor allem die hohen Geburtenraten nach Corona eine Rolle. „Zudem müssen Mütter immer früher arbeiten gehen – da geht es aber allen Gemeinden gleich“, so Reischl.

Der neue Kindergarten soll direkt neben der Volksschule im Ortszentrum entstehen. Dabei setzt die Gemeinde auf eine Holz-Hybridbauweise. Die Ausschreibung soll bereits im Mai erfolgen. Wenn alles gut läuft, könnte schon im August oder September mit dem Bauen begonnen werden.

Bürgermeister Rupert Reischl hofft, dass der Kindergartenbau noch heuer startet.
Bürgermeister Rupert Reischl hofft, dass der Kindergartenbau noch heuer startet.(Bild: Markus Tschepp)

„Derzeit ist der Kindergarten teils in der alten Volksschule, teils in Containern und teils im Gemeindehaus untergebracht“, erzählt der Ortschef. Am zweiten Kindergarten- und Schul-Standort in Guggenthal hält er trotzdem fest: „Das ist zu weit vom Zentrum weg und diese kleinen Strukturen haben sich bewährt.“

Bei allen Neubauten und Sanierungen in der Gemeinde spielt zudem Photovoltaik eine wichtige Rolle. „Wir wollen das nicht auf der freien Wiese, sondern nutzen in erster Linie unsere Dächer“, sagt Reischl. Auch Privatpersonen hätten hier schon viel investiert, um die Abhängigkeit zu verringern.

Mit anderen Gemeinden kooperiert Koppl schon lange. So wird etwa die Altstoffsammelstelle gleich gemeinsam mit Plainfeld betrieben – und die werden Kosten geteilt. Mittels Bürgerkarte kann die Anlage 24 Stunden am Tag betreten werden.

Was dem Bürgermeister hingegen sauer aufstößt, ist die Absage des ursprünglich geplanten Parkhauses auf der Bundesstraße. Der aktuelle Park-and-Ride-Platz ist oft voll. „Das ist ein ganz wichtiges regionales Thema, bei dem wir aber die Unterstützung vom Land brauchen.“

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