Nicht nur Geldstrafe!

Bundesliga brummt Austria-Sportboss Strafe auf

Salzburg
23.03.2026 20:07

Die knappe 1:2-Niederlage von Fußball-Zweitligist Austria Salzburg bei St. Pölten hat nun auch abseits des Platzes ein Nachspiel. Sportdirektor Roland Kirchler wurde von der Bundesliga nachträglich gesperrt und muss zusätzlich eine Geldstrafe bezahlen. 

1:2 verloren, null Punkte eingesackt und die starke Serie von drei ungeschlagenen Partien gerissen! Austria Salzburg hat sich das Gastspiel am Freitag bei St. Pölten wahrlich anders vorgestellt. Im Nachgang bekamen die Violetten sogar noch eine Strafe von der Liga aufgebrummt.

Sperre und Geldstrafe für Austria-Sportboss Roland Kirchler
Wen es erwischt hat? Ausgerechnet Sportboss Roland Kirchler! Der Tiroler wurde für zwei Partien gesperrt und muss zusätzlich 500 Euro blechen. Grund dafür sei ein unsportliches Verhalten gegenüber Spieloffiziellen gewesen, wie die Bundesliga am Montagabend in einer Aussendung mitteilte. „Es war wie immer mit den Schiris. Eigentlich wollte ich dem Linienrichter gratulieren. Dann wollte ich dem Schiri die Hand geben, wie ein echter Tiroler etwas härter, und das hat er falsch aufgenommen. Dann hab ich ihm gesagt, dass er beim Elfer falsch lag und er hat das dann als Tätlichkeit gesehen. Das ist dann eben rot“, erklärte Kirchler die Situation. 

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Jetzt gebe ich es auf, mit Schiedsrichtern zu reden. Von mir gibt es damit aber auch kein Lob mehr. 

Roland KIRCHLER, Sportdirektor Austria Salzburg

Im Nachhinein tut Kirchler die Aktion leid, muss aber auch etwas schmunzeln. „Ich habe mich danach auch entschuldigt. Diesen Strafrahmen hab ich jetzt zu akzeptieren. Aber jetzt gebe ich es auf, mit Schiedsrichtern zu reden. Von mir gibt es damit aber auch kein Lob mehr. Es hat lange gedauert, bis man mir die Emotionen genommen hat. Jetzt bin ich 55 Jahre alt. Für mich ist das Thema erledigt. Sie sollen einfach machen, was sie wollen!“, legte Kirchler nochmals nach.

Kirchler: „Dann schaue ich mir halt den VIP-Raum an“
Absitzen muss der 55-Jährige die Sperre im Heimspiel gegen Bregenz (3.4.) sowie auswärts bei Wels (6.4.). „Das trifft mich nicht so hart. In Maxglan bin ich sowieso immer auf dem Fernsehturm und in Wels schaue ich mir dann halt den VIP-Raum an“, scherzte der Sportboss.

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