Mit dem 1:1-Unentschieden beim Wolfsberger AC entfernte sich der SCR Altach einen weiteren Schritt vom Abstiegskampf in der Bundesliga. Obwohl man im Lavanttal nicht die bessere Mannschaft war, nahm man einen Punkt mit. Noch im vergangenen Spieljahr hätten das die Rheindörfler wohl nicht geschafft.
Vor einem Jahr hätte Altach ein Match wie das am Samstag in Wolfsberg sicher verloren. „Der Wolfsberger AC war klar besser, hatte mehr Chancen. Und musste sich am Ende mit einem 1:1 begnügen. Altach hat einen glücklichen Punkt mitgenommen“, stellt der ehemalige Wolfsberg-Spieler Michael Liendl klar. Um aber dann doch noch einzuschränken: „Altachs Defensive ist unglaublich gefestigt, viele Möglichkeiten lassen sie nicht zu.“ Und wenn einmal etwas durchkommt, gibt es immer noch Torhüter Dejan Stojanovic, der im Lavanttal mehrfach seine Klasse unter Beweis stellte. Dass der Feldkircher schon seit Längerem als einer der besten Torhüter der Bundesliga gilt, scheint an Teamchef Ralf Rangnick abzuprallen. Denn auch die jetzt anstehende Länderspielpause verbringt der Altach-Keeper bei den Trainingseinheiten bei seinem Klub statt im Teamcamp.
Keine Freude bei Zaric
Wenig Freude hatte Trainer Ognjen Zaric mit dem Auftritt in Kärnten: „Es war nicht unser bester Auftritt. Ein typisches Qualigruppen-Match. Zudem hat der WAC individuell auch einfach mehr Qualität, die sie diesmal auch gezeigt haben. Von daher können wir mit dem Unentschieden ganz gut leben.“ Für Zaric war die Partie in Wolfsberg seine neunte bei Altach, inklusive der Cupspiele gab es 18 Punkte für die Rheindörfler. „Das finde ich eine gute Bilanz“, ist Zaric zu Recht stolz.
Der Trainer schickte mit Stojanovic, Zech, Milojevic, Jäger und Yalcin gleich fünf Vorarlberger aufs Feld. In der Halbzeit wurde Yalcin durch Oswald ersetzt, die anderen spielten durch. Das erinnert an erfolgreiche Zeiten, in denen Ländle-Kicker oft die Hauptrolle spielten.
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