Drohnen auf Zug
Schaffnerin bei Räumung in der Ukraine gestorben
In der Ukraine ist eine Schaffnerin bei einem Unfall im Zusammenhang mit einem russischen Drohnenangriff gestorben. Der Zug hielt und sollte evakuiert werden. In diesem Moment kam ein anderer Zug entgegen, der ebenfalls einen Haltepunkt ansteuerte, und erfasste die Schaffnerin.
Die Passagierinnen und Passagiere blieben bis auf eine Person unverletzt. Die ukrainische Staatsbahn Ukrsalisnyzja meldete den Unfall am Sonntag auf Telegram. Es habe auch einen weiteren russischen Angriff auf einen Zug gegeben, dort sei die Räumung problemlos verlaufen. In den vergangenen Monaten hat die russische Armee verstärkt auf Bahnhöfe und Züge gezielt. Die ukrainische Bahn versucht, ihre Lokomotiven durch käfigartige Ausbauten gegen Drohnen zu schützen. Sie hält den Betrieb im Krieg aufrecht und trägt zum Überleben des Kriegslandes bei.
Insgesamt ortete die ukrainische Luftwaffe in der Nacht auf Sonntag 139 Drohnen, von denen 127 abgefangen worden sein sollen. Ein Angriff wurde aus dem Umland der ukrainischen Hauptstadt Kiew gemeldet. In Kiew direkt sind am Samstagabend wieder die Strom- und Wasserversorgung ausgefallen. Grund dafür sei ein Zwischenfall im Stromnetz, teilten die Behörden mit. Einsatzkräfte arbeiteten daran, die Versorgung in den Gebieten östlich des Flusses Dnipro wiederherzustellen, teilte die Stadtverwaltung mit. Russische Angriffe auf ukrainische Energieanlagen führen in Kiew und anderen Großstädten immer wieder zu teils längeren Stromausfällen.
Drohnen bei Ölraffinerien abgeschossen
Das russische Verteidigungsministerium teilte unterdessen mit, dass Drohnen in der Nähe der Ölraffinerien der Stadt Ufa in Russland abgeschossen worden seien. Man habe einen Angriff der Ukraine abgewehrt. Zudem sei ein weiteres Dorf im Nordosten der Ukraine eingenommen worden.









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