Neue Zahlen
Mehr als 1500 Menschen im Iran-Krieg gestorben
Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar sind nach offiziellen Angaben mehr als 1500 Menschen getötet worden. Darunter seien mehr als 200 Kinder und Jugendliche, teilte der iranische Staatssender IRIB auf der Plattform X mit. Auch 21 medizinische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen demnach ums Leben.
Viele medizinische Zentren mussten evakuiert werden. 21.000 Menschen wurden laut den offiziellen Angaben verletzt. Das israelische Militär und der Verbündete USA hatten am 28. Februar mit massiven Luftangriffen auf den Iran begonnen. Bereits am ersten Tag wurden der oberste iranische Führer, Ayatollah Ali Khamenei, und mehrere weitere Mitglieder der Staatsführung getötet. Die iranische Armee reagiert mit massiven Gegenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.
Am Samstagabend wurden mehr als 100 Menschen bei iranischen Angriffen in Israel verletzt, 71 in der Wüstenstadt Arad und 40 in der Wüstenstadt Dimona. Die beiden Städte sind ungefähr 50 Kilometer voneinander entfernt. Mindestens zehn Personen schwebten zunächst in Lebensgefahr. In Jerusalem waren am Wochenende Explosionen zu hören, Berichte über Opfer gab es laut dem israelischen Rettungsdienst zunächst nicht.
Armeestützpunkt im Irak angegriffen
Am Sonntag griff der Iran einen Armeestützpunkt nahe der irakischen Hauptstadt Bagdad mit Drohnen an. Der Militärkomplex war in der Vergangenheit von der US-Armee genutzt worden. Seit Beginn des Kriegs ist Bagdad immer wieder Ziel von Drohnenangriffen, die sich vor allem gegen den Flughafen und Einrichtungen des US-Militärs richten. Auch die Kurdenregion im Norden des Landes wird immer wieder attackiert, aber von pro-iranischen Gruppen.
Die USA hätten den Iran „von der Landkarte gefegt“, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social. Das Land habe keine Führung mehr, die Marine und Luftwaffe seien vernichtet. Der Iran wolle zwar einen Deal abschließen, er sei aber dagegen, sagte Trump. „Ich will das nicht. Wir sind Wochen vor dem Zeitplan“, schrieb er. Zu Beginn des Bombardements hatte das Weiße Haus eine Kriegsdauer von vier bis sechs Wochen in Aussicht gestellt.
Iran: „Haben verwundbare Punkte“ analysiert
Der Geheimdienst der iranischen Revolutionsgarden teilte unterdessen mit, die „verwundbaren Punkte des Feindes“ analysiert zu haben und eine neue Angriffswelle vorzubereiten. Man habe „neue Strategien“ entwickelt und „moderne Systeme“ zur Verfügung.











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