Atlanta, Georgia, ist das Ziel der diesjährigen Reise honoriger Politvertreter aus Oberösterreich. Die „Krone“ weiß, was der Sinn der hinter der diesjährigen Reise ist und warum nächstes Jahr keine Zeit dafür sein wird. Insgesamt besteht die Delegation aus 17 Leuten.
Die Technik macht vieles möglich, aber nicht alles: Als diese Woche in Linz der Aufsichtsrat der OÖ Gesundheitsholding tagte, sollte der Dritte Landtagspräsident Peter Binder per Videoschaltung dabei sein. Seine Anwesenheit war aber dann wegen technischer Probleme nicht möglich, weil er sich in den USA befindet. Trotz eines vorherigen Tests kam keine Verbindung zustande.
Werbung für Wirtschaftsstandort
Nötig wäre die virtuelle Teilnahme gewesen, weil Binder auf einer Dienstreise in den Vereinigten Staaten von Amerika war – und der SPÖ-Politiker war nicht alleine unterwegs. Fast das gesamte Landtagspräsidium weilte diese Woche in Altlanta, Georgia, um sich auszutauschen, umzusehen, Kontakte zu knüpfen und Werbung für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich zu machen.
„Persönlicher Kontakt und Brücken bauen“
Reiseführer der honorigen Truppe aus Oberösterreich ist Landtagspräsident Max Hiegelsberger (ÖVP), der über den Ausflug mit den Kollegen sagt: „Georgia ist als industriestarke Region in den Bereichen Automobilsektor und Luftfahrt ein wichtiger Partner für Oberösterreich und die heimischen, exportstarken Unternehmen. Es braucht den persönlichen Kontakt, um Brücken zu bauen und voneinander zu lernen. Die laufende Informationsfahrt stärkt die Beziehungen zu unserer Partnerregion. Gleichzeitig können wir live erleben, wie in den USA mit den aktuellen Herausforderungen umgegangen wird.“
Der persönliche Kontakt – der ist bei aller gegenseitiger Kritik auch zwischen den Landtagsfraktionen wichtig. Weit weg von daheim redet es sich einfach leichter. Und somit sind beim Ausflug nach Amerika auch Vertreter aller Parteien dabei – so etwa auch die Zweite Landtagspräsidentin Sabine Binder von der FPÖ, die Klubchefs Thomas Dim (FPÖ), der Grüne Severin Mayr und Manuel Krautgartner von der Anti-Coronamaßnahmen-Partei MFG. Die ÖVP schickte als Ersatz für Margit Angerlehner ihre Kollegin und Vor-Vorgängerin Helena Kirchmayr in die Staaten, statt Neos-Mann Felix Eypeltauer setzte sich die Klubdirektorin der pinken Fraktion im Landtag, Caroline Seirl, in den Flieger.
Die USA-Delegation besteht aus 17 Personen
Unser „OÖ-Krone“ Karikaturist Milan A. Ilic hat in seiner Zeichnung der „Air Force OÖ-Landtag“ (siehe oben) auch Landesamtsdirektor Thomas Schäffer am Heck des USA-Jets verewigt, der ebenso Teil dieser Delegation ist. Insgesamt besteht diese aus 17 Personen, darunter auch Direktoren der Landtagsklubs wie Andreas Ortner (SPÖ) und Mitarbeiter.
Nächstes Jahr gibt es keinen Ausflug
Dass sich das Präsidium einmal im Jahr ins Ausland auf Klausur bewegt, ist Usus. Im Vorjahr ging es um die gleiche Zeit nach Barcelona, auch in den Jahren zuvor standen Reisen fix auf dem Kalender der höchsten Repräsentanten des OÖ-Landtags. Ob es ausgerechnet Amerika sein muss, wurde im Vorfeld intensiv diskutiert, man entschied sich aber dafür. Immerhin gibt es 2027 keinen solchen Ausflug mehr. Da bleibt wegen des Wahlkampfs keine Zeit.
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