Der Ilzer 3D-Druck-Spezialist M&H mischt bei der Revolution in der Formel 1 kräftig mit und schwimmt so mit Erfolg gegen den aktuellen Wirtschafts-Trend.
Alles neu in der Königsklasse des Motorsports: Mit leichteren, kleineren Autos und neuen Antriebseinheiten ist die Formel 1 in ein neues Zeitalter gestartet. Was sich nicht geändert hat: Auch in den beiden ersten Rennen der neuen Saison setzen die milliardenschweren Teams wieder auf Technik aus der Oststeiermark.
„Haben uns guten Ruf erarbeitet“
Die Ilzer Hightech-Schmiede M&H fertigt nämlich seit Jahren hochkomplexe Metallkomponenten im industriellen 3D-Druck. „Über unsere Auftraggeber dürfen wir aber kein Wort verlieren“, lächelt Firmenchef Patrick Herzig. Klar sei aber: „Wir sind mittlerweile Stammgast in der Formel 1 und haben uns dort einen guten Ruf erarbeitet.“
Gerade die technischen Veränderungen im Vorfeld der neuen Saison hätten die Bedeutung hochpräziser Fertigung nochmals erhöht: „Im Kampf um jedes Gramm setzen die Teams zunehmend auf neue Bauteilgeometrien und Topologien, die mit klassischen Fertigungsverfahren gar nicht möglich wären. Solche Strukturen entstehen im Metall-3D-Druck – und genau daran arbeiten wir hier in Ilz“, erklärt Herzig.
Auftragslage „extrem stark“
So herrscht in der Oststeiermark aktuell auch Hochbetrieb. „Wir sind phasenweise bis zu 120 Prozent ausgelastet“, freut sich Herzog. Er hat erst im Vorjahr die Anteile einer deutschen Investorengruppe zurückgekauft und ist jetzt wieder Mehrheitseigentümer des von ihm gegründeten Unternehmens. Und im Gegensatz zu vielen anderen Branchen sei die Auftragslage bei M&H in den nächsten Monaten „extrem stark“.
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