Absage trotz AHS-Reife

Kampf um Gymnasiumplatz geht in die nächste Runde

Tirol
21.03.2026 08:00

AHS-Reife, aber kein Platz im Wunschgymnasium. Heuer müssen besonders viele Tiroler Volksschüler vertröstet werden. Auch für weiterführende Schulen ab dem 9. Schuljahr gibt es viele Absagen für Bewerber. Besonders angespannt ist die Situation im Großraum Innsbruck.

Für Kinder, Eltern, aber auch Lehrer und Schulleiter ist es eine große Belastung: Viele Familien möchten ihr Kind nach der Volksschule in einer AHS-Unterstufe unterbringen. Im Kampf um einen Gym-Platz spielen sich regelrechte Dramen ab – denn es gibt nicht genug Kapazitäten. Heuer klafft eine besonders große Lücke. Vorerst haben 237 Tiroler Mädchen und Buben mit AHS-Reife keinen Platz in ihrem Wunschgymnasium ergattert.

In Innsbruck gibt es am meisten Absagen von Schulen.
In Innsbruck gibt es am meisten Absagen von Schulen.(Bild: Christof Birbaumer)

Innsbruck: 117 Absagen bei 1065 Anmeldungen 
Krass ist die Situation im Raum Innsbruck (mit Hall und Volders). 117 Kinder haben eine Absage erhalten. Warum heuer so viele Kinder leer ausgegangen sind, ist laut Bildungsdirektion höheren Kinderzahlen in den Volksschulen und mehr Anmeldungen geschuldet. Gleichzeitig wird betont, dass von den 1065 Anmeldungen im Raum Innsbruck der Großteil (89 Prozent) erfolgreich war.

Viele Absagen vorerst auch in Bezirken
Auch in den Bezirken konnten von insgesamt 1206 Anmeldungen in der AHS-Unterstufe viele vorerst nicht erfüllt werden. Vorerst deshalb, weil dort noch freie Plätze zur Verfügung stehen. 120 Kinder erhielten von ihrer Erstwunschschule ein „Leider nein“. Besonders viele in Schwaz, wo es 80 Abweisungen gab. Gleichzeitig sind in den Bezirken noch 77 Gym-Plätze frei, 14 in Schwaz. Diese werden in einem zweiten Durchgang zugewiesen.

Auch weiterführende Schulen (Gymnasien oder berufsbildende Schulen) werden gestürmt. 499 Jugendliche haben von ihrer Erstwunschschule eine Absage erhalten. Dem stehen aber noch 768 freie Plätze in anderen Schulen gegenüber. Laut Bildungsdirektion entspricht das dem Verhältnis der vergangenen Jahre. 

Auffallend aber: Besonders viele Bewerbungen erhielt die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik in Innsbruck. Wohl auch, weil seit Jahren Personalengpässe in Kindergärten und -krippen ein großes Thema sind und sich junge Menschen dort gute Jobchancen ausrechnen. Die Zahl der Bewerbungen war dementsprechend hoch. 66 Anwärter mussten abgewiesen werden. 

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