Der Iran will die Fußball-Weltmeisterschaft nach Worten seines Verbandschefs nicht grundsätzlich boykottieren. „Wir boykottieren die USA, aber nicht die Weltmeisterschaft“, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Irna Verbandschef Mehdi Tadsch. „Wir bereiten uns auf die Weltmeisterschaft vor“, betonte er. Was mit einem Boykott der USA konkret gemeint ist und ob damit eine Absage möglicher Spiele in den Staaten verbunden sei, ließ er offen.
Angesichts des Krieges im Nahen Osten möchte der Iran seine drei Gruppenpartien nicht – wie bisher geplant – in den USA, sondern in Mexiko austragen. Der Weltverband FIFA steht mit dem iranischen Verband in Kontakt, hat sich aber nicht konkret zu einer Verlegung geäußert. Außerdem ist völlig offen, was passieren würde, wenn der Iran die Gruppenphase übersteht.
Die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni. In der Gruppenphase soll der Iran auf Belgien, Neuseeland und Ägypten treffen, als Spielorte sind Los Angeles und Seattle vorgesehen. Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge aus.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.