Land Tirol und MCI-Trägerverein unterzeichneten eine Vereinbarung über infrastrukturelle Maßnahmen, die die Weiterentwicklung der unternehmerischen Hochschule sicherstellen sollen. Das Gesamtkonzept beinhaltet Ausbau, Sanierung und Investitionen.
Mehr Platz, konzentrierte Standorte und bessere Qualität soll ein neues Gesamtkonzept zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Management Center Innsbruck (MCI) bringen. Beschlossen wurde dieses vom Land Tirol als Financier und dem Trägerverein, bestehend aus Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Industriellenvereinigung, Universität und Stadt Innsbruck.
Das Infrastrukturkonzept beinhaltet den Ausbau des Erdgeschosses im MCI I Universitätsstraße, einen Sanierungsplan für das MCI II (Grauer Bär), den Bestand des MCI III Tourismus (Villa Blanka) und Investitionen im MCI IV in der Alten Hauptpost.
Ich habe den nicht finanzierbaren MCI-Neubau abgesagt und stattdessen den Auftrag für ein kostengünstigeres, umfassendes Sanierungskonzept gegeben.

LH Anton Mattle
Bild: Johanna Birbaumer
Arbeitsumfeld für 3400 Studenten
Ziel ist es, der unternehmerischen Hochschule „mittel- und langfristig durch Sanierungen, Optimierungen und Erweiterungen an bestehenden Standorten, jedenfalls 15.300 Quadratmeter Nutzfläche an Hochschulinfrastruktur zur Verfügung zu stellen“, teilte das Land am Dienstag nach der Regierungssitzung mit.
Das Land wird alles daransetzen, die vereinbarten Maßnahmen verlässlich und effizient umzusetzen.

LHStv. Philip Wohlgemuth
Bild: Christof Birbaumer
Damit solle „gemäß Entwicklungsplan die Qualität für 3300 bzw. 3400 Studienplätze ab Studienjahr 2028/2029 sichergestellt werden“. Zugleich sei vorgesehen, die derzeit auf sieben Standorte verteilten Flächen auf maximal vier Standorte zu bündeln.
Konzentration auf weniger Standorte
Diese Konzentration soll zu effizienteren Studienabläufen und einer verbesserten Nutzung der Infrastruktur beitragen. Die Adaptierung der Hauptpost ist Sache des (privaten) Vermieters. Das Land bzw. ein gemeinnütziger Bauträger wird einen Erweiterungsbau im Nahbereich des bestehenden Gebäudekomplexes errichten.
Rektor regt zeitnahe Adaptierung an
„Die für den Hochschulbetrieb am MCI-Zentralstandort in der Universitätsstraße angekauften Erdgeschoßflächen gilt es zeitnah zu adaptieren, um die drückende Raumnot in Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung zu mildern“, nahm MCI-Rektor Andreas Altmann zu den Plänen Stellung. „Ergänzend ist die von LH Anton Mattle angekündigte Generalsanierung und Erweiterung des Zentralstandorts umgehend in Angriff zu nehmen. Hier investiert das Land ins Eigentum, was uneingeschränkt zu begrüßen ist.“
Stadt Innsbruck: „Leerstand beenden“
Die Stadt Innsbruck begrüße, „dass beim MCI die Arbeiten rasch beginnen können und Innsbruck ein starker Standort für das MCI bleibt. Besonders positiv ist, dass der Leerstand in der Universitätsstraße damit bald ein Ende findet“, sagte Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber.
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