Das kam doch überraschend! Die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat trennte sich von Trainer Risto Arnaudovski. Grund: Die Formkurve beim steirischen Handball-Traditionsklub zeigt seit Wochen steil nach unten. János Gyurka soll den HLA-Klub jetzt wieder in die Erfolgsspur bringen.
Von den vergangenen sieben HLA-Spielen konnte Bärnbach/Köflach nur mehr eines gewinnen, zuletzt setzte es sogar vier Niederlagen in Folge. Nach der Talfahrt samt Absturz auf Platz neun zog Präsident und Klub-Mäzen Otto Kresch die Reißleine. „Ich habe nicht mehr zuschauen können, musste handeln“, meinte der Unternehmer zur Ablöse von Arnaudovski, der seit Juni 2024 das Trainerzepter bei Bärnbach/Köflach geschwungen hat.
Ich habe nicht mehr zuschauen können, musste handeln.
Bärnbach/Köflach-Präsident Otto Kresch
Der Klub in einer Aussendung: Der Leistungsabfall der HSG XeNTiS Lipizzanerheimat in den vergangenen Wochen veranlasste HSG-Präsident KommR Ing. Otto Kresch, zu Beginn dieser Woche zu handeln. Mit sofortiger Wirkung übernimmt der erfolgreiche ungarische Trainer János Gyurka die Position des Cheftrainers und löst damit Risto Arnaudovski als HSG-Trainer ab. Präsident Kresch erklärte dazu, dass er sich die enttäuschenden Leistungen in den letzten Spielen nicht länger ansehen könne und diese Entscheidung auch dem treuen Publikum des Vereins schuldig sei.
Für die letzten vier Spiele der Hauptrunde sowie die kommenden Aufgaben in der HLA Meisterliga holte Präsident Kresch nun János Gyurka zurück in die Weststeiermark. Gyurka ist der Handballspielgemeinschaft aus erfolgreichen Zeiten rund um die Jahrtausendwende bestens bekannt: Unter seiner Leitung als Spielertrainer gewann der Verein in den Saisonen 1998/1999 und 1999/2000 den österreichischen Meistertitel. Zudem führte er die HSG in der Saison 2000/2001 zum Cupsieg.
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