„Le Grand Macabre“

Wenn der Höllenfürst ein brillanter Scharlatan ist

Kultur
17.03.2026 12:54

Die Wiener Staatsoper hat eine neue Spielserie von György Ligetis „Le Grand Macabre“ angesetzt. Pablo Heras-Casado am Pult führt ein brillantes Ensemble durch die skurril-turbulente Inszenierung von Jan Lauwers.

Ein später Faschingsspaß! György Ligetis 1978 in Amsterdam uraufgeführte Meisteroper „Le Grand Macabre“ ist in Jan Lauwers turbulent-fantastischer Inszenierung wieder in der Wiener Staatsoper zu erleben.

Saufen, Huren, Betrügen: Das ist der Lebensinhalt der verkommenen Breughelland-Bewohner. Aber nun ist Nekrotzar, der Höllenfürst, aus seinem Grab gestiegen und kündigt die nahe Apokalypse, die Vernichtung des Breughellandes an. Aber ein bisserl österreichisch geht’s hier auch zu: Der Todesfürst erweist sich als Scharlatan, die Regierung in Fürst Gogos Land, ja selbst die Geheimpolizei versinken im Suff und verschlafen das Ende der Welt.

Pablo Heras-Casado am Pult des solide studierten Staatsopernorchesters führt das Ensemble von Sängern und Tänzern perfekt, ja mit Bravour durch Lauwers gigantischen Jahrmarkt der Eitelkeit (Kostüme: Lot Lemm).

Georg Nigl (Nekrotzar), Gerhard Siegel (Piet), Wolfgang Bankl (Astramadors), Marina Prudenskaya (Mescalina), das Liebespaar Amando/Amanda (Maria Nazarova, Isabel Signoret) brillieren in ihrem „absurden Dasein“.

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