„Haben kein Recht“

Trump: Minen in Straße von Hormuz sind „unfair“

Außenpolitik
17.03.2026 11:44
Porträt von krone.at
Von krone.at

US-Präsident Donald Trump hat sich vor Reportern über die iranischen Minen in der Straße von Hormuz beklagt. Der US-Präsident empfindet das Vorgehen des Iran offenbar als „unfair“.

Trump ist offenbar mit der Taktik des Iran, die Straße von Hormus zu sperren, überhaupt nicht einverstanden. Gegenüber Reportern sagte Trump am Montag in Washington, D.C., US-Truppen würden das Gebiet massiv angreifen und hätten bereits alle iranischen Minenleger zerstört. Dass der Iran die Meerenge überhaupt vermint, bezeichnete der US-Präsident als „unfair“.

„Das ist schon ein wenig unfair, wissen Sie: Man gewinnt zwar einen Krieg, aber sie haben kein Recht, das zu tun, was sie tun“, erklärte das US-Staatsoberhaupt. Trump schlug mehrfach vor, internationale Handelsschiffe von US-Verbündeten eskortieren zu lassen. 

Die Blockade der wichtigen Wasserstraße hat zu steigenden Ölpreisen geführt.
Die Blockade der wichtigen Wasserstraße hat zu steigenden Ölpreisen geführt.(Bild: AP/Jon Gambrell)

Doch militärische Eskorten zum Schutz von Tankschiffen in der Straße von Hormuz sind nach Ansicht der Weltschifffahrtsorganisation (IMO) keine nachhaltige Lösung. „Es verringert das Risiko, aber das Risiko besteht weiterhin“, sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez der „Financial Times“. Ein militärischer Einsatz sei „keine langfristige oder nachhaltige Lösung.“

Festgesetzte Crews in besorgniserregender Lage
Dominguez äußerte sich auch besorgt über die Schiffsbesatzungen, die im Persischen Golf feststecken. „Die Lage ist besorgniserregend, insbesondere weil Schiffe derzeit nicht in der Lage sind, sich in der Straße von Hormus oder in der Golfregion frei zu bewegen. Auch der Zugang zu Häfen ist eingeschränkt, da Hafenanlagen ins Visier genommen werden“, sagte der Chef der UNO-Organisation. Irgendwann würden an Bord auch Vorräte an Lebensmitteln, Wasser und Treibstoff knapp werden.

Die iranische Führung exportiert Öl mit China als wichtigstem Abnehmer weiter – auch durch die Straße von Hormuz. 13 Supertanker seien an der Ölinsel Kharg seit Kriegsbeginn beladen worden, berichtete das staatliche iranische Fernsehnetzwerk SNN.

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