In der Wiener Ärztekammer rumort es wieder. Mehrere Fraktionen, darunter jene des Ex-Kammerchefs und nunmehrigen Ehrenpräsidenten Thomas Szekeres, haben für die nächste Vollversammlung am 9. Juni einen Antrag auf vorgezogene Kammerwahl eingebracht.
Das teilte am Montag der PR-Referent der Kammer, Hamid Schirasi-Fard, am Montag mit. 2023 hatte Präsident Johannes Steinhart die kammerinternen Kämpfe befrieden können. Regulär stünde die nächste Wahl eigentlich erst im Jahr 2027 an.
Szekeres‘ Liste „Team Ärztliche Standesvertretung Wien“ (TS-Wien) verfüge allein über das für den entsprechenden Antrag notwendige Viertel der Sitze in der Vollversammlung, so Schirasi-Fard, der selbst Mitglied von TS-Wien ist. Mit dabei seien aber auch die Fraktionen „Initiative neue Kammer“, „Asklepios Union“ und „Kammer light“ sowie Johannes Kastner und Stefan Konrad.
Eine vorgezogene Wahl solle frühzeitig Klarheit über die künftige Aufstellung schaffen, damit sich die Organisation auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren könne, so das Wording der Herausforderer von Steinhart. Die Anforderungen an eine moderne Interessenvertretung hätten sich deutlich verändert, heißt es.
Entscheidungen müssten rascher getroffen, Verantwortung breiter verteilt und unterschiedliche Kompetenzen stärker gebündelt werden: „Ziel ist eine handlungsfähige und zukunftsfähige Interessenvertretung, die ihre Energie und Schlagkraft für ihre Mitglieder einsetzt und Gesundheitspolitik aktiv mitgestaltet.“
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