Verstärktes Vorgehen
Israel fliegt neue Angriffe auf Teheran und Beirut
Die israelische Luftwaffe hat eine neue Angriffswelle gegen Ziele im Iran und im Libanon gestartet. In Teheran werde Infrastruktur des iranischen „Terrorregimes“ ins Visier genommen. Parallel dazu griff das Militär Einrichtungen der vom Iran unterstützten Hisbollah in Beirut an. Katar hat indessen einen Raketenangriff abgewehrt.
Israels Militär geht inzwischen auch massiv gegen die schiitische Hisbollah-Miliz im nördlichen Nachbarland Libanon vor. Der Einsatz begann infolge von Raketenangriffen aus dem Libanon und beschränkte sich zunächst auf Luftangriffe, inzwischen gibt es aber auch Einsätze am Boden.
Deutschland warnt vor Bodenoffensive
Mehrere Staaten, darunter Deutschland, warnten Israel vor einer großen Bodenoffensive. „Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen“, teilten die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Kanadas und des Vereinigten Königreichs in einer Erklärung mit. „Dies gilt es abzuwenden. Die humanitäre Lage im Libanon einschließlich der anhaltenden Massenvertreibung ist bereits äußerst alarmierend.“
100.000 Reservesoldaten an allen Fronten
Ein Militärsprecher kündigte am Montagabend an, den Einsatz von Bodentruppen im Südlibanon auszuweiten. Die Armee mobilisiere weitere Reservisten, so Sprecher Effie Defrin. Gegenwärtig seien bereits mehr als 100.000 Reservesoldaten an allen Fronten im Einsatz.

Im Libanon besteht die Sorge vor einer großangelegten Bodeninvasion Israels mit anschließender Besatzung im Süden des Landes. Mehr als eine Million Menschen wurden bereits vertrieben, rund 130.000 Menschen sind in Notunterkünften untergekommen. 880 Menschen sollen durch israelische Angriffe getötet worden sein.
Neue iranische Angriffe auf Ziele in Golfstaaten
Der Iran griff in der Nacht auch erneut Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Saudi-Arabien an. Die Emirate schlossen wegen laufender Angriffe kurzzeitig ihren Luftraum. Auch in Katar konnte ein Raketenangriff erneut abgewehrt werden. Erst am Montag sollen Drohnen und 13 von 14 ballistischen Raketen abgefangen worden sein, eine Rakete schlug in unbewohntem Gebiet ein.









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