Nach zwei Olympia-Zyklen ist Schluss: Die Saalfeldenerin Sandra Flunger und der Schweizer Skiverband gehen nach dieser Saison getrennte Wege. „Es kommt zu einer Zäsur: Sandra Flunger gibt ihre Tätigkeit als Cheftrainerin nach acht Jahren ab und stellt sich einer neuen Herausforderung“, schrieb Swiss Ski. Der „Krone“ erklärte die 43-Jährige ihre Beweggründe.
„Nach acht Jahren, die du mit einem nahezu identischen Team gearbeitet und eine super Zeit verbracht hast, überlegst du, ob es noch passt oder es eien neue Herausforderung braucht“, sagt Sandra Flunger im „Krone“-Gespräch. Sie entschied, dass es Zeit für etwas Neues ist.
Weshalb ihr Engagement als Biathlon-Cheftrainerin in der Schweiz nach diesem Winter zu Ende geht. „Es war keine einfache Entscheidung, der Abschied fällt mir wirklich schwer“, sagt die Pinzgauerin, die in dieser Woche in Oslo ihre letzten Bewerbe für die Eidgenossen verantwortet. Da kommen harte Tage auf sie zu, denn: „Ich bin schon sentimental!“
Flunger feierte große Erfolge mit dem Schweizer Team
Der Blick zurück lässt sie aber lächeln. Unter ihrer Ägide – in den ersten sechs Jahren leitete sie die Damen-Mannschaft, seit 2022 zusätzlich auch jene der Herren – gelangen den Schweizer Damen die ersten Stockerlplätze in Staffelrennen.
Sie war es, die unsere Nachbarn zum ersten Sieg in einer Single-Mixed-Staffel coachte und mit ihren Athleten mehrere Einzelsiege feiern konnte. Einziger Wermutstropfen: „Die Medaille bei einem Großereignis hat nicht sollen sein“, meint Flunger, die die enge Zusammenarbeit mit vielen Verbandsmitarbeitern in höchsten Tönen lobt. „Ich habe mich pudelwohl gefühlt.“
Sorgen um ihre Zukunft muss sich niemand machen. In den vergangenen Wochen gab es einige Anfragen aus dem Ausland. „Ich muss ein gutes Gefühl haben und Vertrauen spüren“, betont die 43-Jährige. Der ÖSV könnte eine erfolgreiche Trainerin wie sie gut gebrauchen, eine Rückkehr erscheint aber unrealistisch.
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