Es waren dramatische Szenen, die sich Montagvormittag im Krankenhaus St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) abgespielt hatten. Ein psychisch beeinträchtigter Mann marschierte mit einer Pistole umher und feuerte auch einen Schuss ab. Die Polizei gab jetzt erste Details zum Einsatz bekannt.
Der Schock sitzt bei vielen noch tief. Mehrere Personen mussten nach dem dramatischen Vorfall Montagfrüh im Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut werden.
Angestellte in Raum bedroht
Was war passiert? Gegen 9 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein. Die Rede war von einem bewaffneten Mann, der sich im Spital aufhält. „Der Mann hatte zwei Angestellte des Krankenhauses in einem Raum mit einer Pistole bedroht. Ersten Erhebungen zufolge haben die Angestellten dann mit dem Mann gesprochen, woraufhin sie die Räumlichkeiten unverletzt verlassen konnten“, hieß es am Nachmittag von Ermittlern des Landeskriminalamtes.
Im Zuge der Kontaktaufnahme durch die in der Zwischenzeit eingetroffenen Polizeistreifen erfolgte eine Schussabgabe durch den Beschuldigten.

Ermittler Philipp Rapold
Bild: Johanna Birbaumer
Schussabgabe durch Beschuldigten
Der Verdächtige – er ist angeblich psychisch beeinträchtigt – blieb allein in diesem Raum zurück. „Im Zuge der Kontaktaufnahme durch die in der Zwischenzeit eingetroffenen Polizeistreifen erfolgte eine Schussabgabe durch den Beschuldigten“, so Ermittler Philipp Rapold weiter.
Direkt nach der Schussabgabe konnte der Verdächtige von den Polizisten überwältigt und festgenommen werden. Zur Identität des Mannes machte die Exekutive noch keine Angaben.
Das Motiv sei derzeit noch völlig unklar. Weitere Ermittlungen durch das Landeskriminalamt sind im Gange. Verletzt wurde durch die Schussabgabe zum Glück niemand.
„Krisensituation in Klinischer Psychologie“
Das Krankenhaus hatte bereits am späten Montagvormittag eine Stellungnahme abgegeben. Darin hieß es, dass es „im Bereich der Klinischen Psychologie zu einer Krisensituation mit einer bewaffneten männlichen Person“, gekommen sei. Die Person habe jedoch sehr rasch von der Polizei überwältigt werden können.
Der Vorfall werde nun gemeinsam mit den zuständigen Behörden sowie hausintern aufgearbeitet. Weitere Details sind noch nicht bekannt.
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