Gilt als „Risikoland“

Serbien gibt Reisewarnung für Kroatien aus

Außenpolitik
16.03.2026 09:50

Serbien fühlt sich von seinem Nachbarn Kroatien bedroht und hat unter anderem deswegen chinesische Hyperschallraketen gekauft. Nun ist sogar eine Reisewarnung für serbische Staatsbürger ausgegeben worden.

Die Regierung in Belgrad hat das beliebte Urlaubsland mit der zweithöchsten Warnstufe – nämlich Orange – versehen und rät Landsleuten von „nicht notwendigen“ Reisen dorthin ab. Man sollte prinzipiell „bei der Kommunikation Vorsicht walten lassen und auf persönliche Sicherheit und Eigentum achten“. Serben sollten zudem öffentliche Versammlungen und Orte meiden, an denen „mit Provokationen“ zu rechnen sei.

Kroatiens Tourismusminister: „Sorge unbegründet“
Im „Risikoland“ selbst kann man diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Laut Kroatiens Tourismusminister Tonči Galvina ist die Sorge der serbischen Regierung „unbegründet“. Er vermutet einen Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten, auch wenn sein Land nach wie vor zu den „sichersten in Europa“ gehöre.

Schengen-Grenze in Kroatien
Schengen-Grenze in Kroatien(Bild: APA/AFP)

Gleichzeitig zeigte sich Galvina gegenüber dem öffentlich-rechtlichen TV-Sender HRT überzeugt, dass sich die Empfehlung aus Belgrad kaum auf die stetig wachsende Zahl serbischer Touristen und der rund 20.000 im Tourismus beschäftigten Serben auswirken werde.

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