Seit Jahren wird über den Bahnübergang Zipfwirt in Seekirchen diskutiert. Er ist einer der letzten beschrankten Überfahrten auf der viel befahrenen Weststrecke und soll geschlossen werden. Eine Petition für den Erhalt der Kreuzung führte zu keiner Bürgerbefragung.
Nach einem schweren Unfall mit einem Lkw wird der Übergang nur noch als Einbahn geführt, um weitere Unfälle zu verhindern. Die mögliche Schließung sorgt aber bei einigen Bürgern für Unmut. Die FPÖ forderte daher eine Bürgerbefragung, ob der Übergang erhalten bleiben solle. Eine Petition dafür erreichte 862 Unterschriften. Diese wurde von der Gemeinde aber nicht zugelassen, Befragung wird es keine geben. „Eine so wichtige Verkehrsfrage darf nicht über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden werden, denn wenn die Eisenbahnkreuzung einmal geschlossen ist, wird der Verkehr im ganzen Ortszentrum noch mehr werden“, so FP-Parteiobmann Dominik Köck.
„Über die Auflassung dieser Eisenbahnkreuzung entscheiden nicht die ÖBB, sondern ausschließlich die Eisenbahnbehörde. Das zuständige Ministerium führt mittlerweile ein behördliches Verfahren zur Auflassung“, erklärt Robert Mosser (ÖBB). Die Gemeinde hat schon angekündigt, eine Schließung des Übergangs nicht zu beeinspruchen.
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