Sommerliches Salzburg

Heißer Start in den Mai bei bis zu 30 Grad Celsius

Salzburg
03.05.2026 12:00

In den Freibädern und an den Seen tummeln sich heuer schon recht früh im Jahr die ersten Menschen. Während sie nach dem langen Winter die Hitze und die Sonne genießen, kämpft die Natur hingegen mit Trockenheit. Ein Meteorologe rechnet zudem damit, dass der Sommer überdurchschnittlich warm wird.

Bis zu 30 Grad Celsius! Damit startet das Wetter heuer besonders heiß in den Mai. Was vielen nach dem langen und kalten Winter wie Balsam auf der Seele ist, bringt der Natur hingegen zahlreiche Probleme. Im ganzen Bundesland Salzburg ist es noch immer ungewöhnlich trocken. Mittlerweile gehen sogar die Pegelstände der Seen deutlich zurück – ausgerechnet zum Start der Badesaison.

„Luft aus dem Mittelmeerraum bringt uns derzeit sogar noch zusätzliche Wärme“, sagt Ubimet-Meteorologe Marcus Rubel zur „Krone“. „Dieser Südföhn beschert uns den heißen Start in den Mai.“ Ab Mittwoch soll es dann wieder etwas kühler werden, am Donnerstag sogar flächendeckend regnen.

60 bis 80 Prozent weniger Regen als normalerweise
Und genau dieser Regen ist mehr als überfällig. Im April sind die Wassermengen laut Ubimet in Salzburg um 60 bis 80 Prozent unter dem Klimamittel gelegen. „Alleine in der Stadt Salzburg gab es um knapp 70 Prozent weniger Regen als normal“, erklärt Rubel.

In den Freibädern und an den Seen tummeln sich heuer schon recht früh im Jahr die ersten ...
In den Freibädern und an den Seen tummeln sich heuer schon recht früh im Jahr die ersten Menschen.(Bild: Markus Tschepp)

Ob der Sommer heuer unerträgliche Rekordhitze bringen wird, lässt sich derzeit noch nicht verlässlich sagen. „Aber ich rechne schon damit, dass es heuer überdurchschnittlich warm wird“, greift der Meteorologe auf seine eigenen Erfahrungen zurück. 

Ähnliches wie für den Sommer, gilt auch für den Mai. Trotz erwarteter hoher Durchschnittstemperaturen sagen Rechenmodelle hier aber wechselhaftes Wetter voraus. „Ich rate allen dazu, einfach die Sonne zu genießen, sich aber auch über den Regen, der für die Natur unumgänglich ist, nicht zu sehr zu ärgern“, erklärt der Meteorologe. 

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