Die ersten Garnituren der Judo-Herren von Sanjindo Bischofshofen und PSV Salzburg sind mit hohen Erwartungen in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Und diesen prompt gerecht geworden. Die Pongauer bezwangen daheim Mühlviertel, in Liga zwei ließ Titelanwärter PSV im Derby Sanjindo II keine Chance.
Am Freitag hatte es aus Salzburg Sicht noch mau ausgesehen, weil Aufsteiger JU Pinzgau gegen Rekordmeister Galaxy Tigers 1:13 untergegangen war. Einzig Eric-Phathon Müller war bei den jungen Raurisern ein Erfolgserlebnis vergönnt. 24 Stunden später sah die Welt schon wieder versöhnlicher aus. Denn die Sanjindo-Tiger, die heuer abermals ins Finalturnier der besten Vier aufsteigen wollen, bezwangen Mühlviertel daheim in Bischofshofen mit 8:6. „Zwar sind uns kurzfristig noch Marcus Auer und Thomas Scharfetter ausgefallen, aber die Jungen sind teils über sich hinausgewachsen“, meinte Schwergewichtler Michael Niederdorfer im Anschluss. „Wir haben ein brutal junge Truppe. Die Arrivierten oben haben ihre Leistung gebracht, die Jungen alles reingehaut.“ Besonders imponierte ihm der italienische U23-Europameister Manuel Parlati, der zwei sichere Siege feierte. „Er ist extrem talentiert, das hat bei ihm wie im Training ausgesehen.“
„Haben definiert, wo wir hinwollen“
Weniger gut lief es für den jungen zweiten Sanjindo-Anzug, der heuer in der 2. Liga mitmacht. Der musste sich Titelkandidat PSV Salzburg in der Landeshauptstadt mit 2:12 geschlagen geben. Angeführt vom kämpfenden Trainer Andreas Tiefgraber – er gewann gleich per Fünf-Sekunden-Ippon – und dem serbischen Legionär Vukan Stanimirovic ließen die „Stierwoscha“ keinen Zweifel am Sieger. „Unsere Jungen sind jetzt so weit, dass die Liga wieder Sinn für uns macht. Jetzt haben wir gleich definiert, wo wir hinwollen. Der Aufstieg würde uns schon reizen“, schielt Obmann Ronny Tiefgraber schon Richtung Aufstieg. Sanjindo? Geht es lockerer an. „Für uns geht es da nur um Kämpfe und Erfahrung für die Jungen, die irgendwann oben reinwachsen sollen“, sagt Niederdorfer.
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