Straße wird „gesund“

Blindengasse im 8. Bezirk bekommt eine „Therapie“

Wien
14.03.2026 06:00

Die bekannte Straße in der Josefstadt soll mit einem neuen Projekt nun „gesund“ und aufgewertet werden. Aber was steckt hinter den Plänen?

Es klingt im ersten Moment ziemlich bizarr: Die bekannte Blindengasse in der Josefstadt soll jetzt „gesund“ werden. Doch was hat es damit auf sich?

Das Projekt „Gesunde Blindengasse“ wurde von der Bezirksvorstehung und der Initiative Stadtpsychologie entwickelt. Es beschäftigt sich mit den Fragen, wie sich der öffentliche Raum auf Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität auswirkt. Und was eine gesunde Straße ausmacht. Die bekannte Straße soll dazu nun anhand des in London entwickelten „Healthy Streets Konzepts“ bewertet werden.

Laut den Projektbetreibern sind Workshops, Mitmach-Angebote, Bewegungsformate sowie Spiel und ...
Laut den Projektbetreibern sind Workshops, Mitmach-Angebote, Bewegungsformate sowie Spiel und Begegnungsmöglichkeiten geplant. „Ziel ist es, den Straßenraum gemeinsam neu zu erleben und positiv zu gestalten.“(Bild: The Graphic Society)

Kommen mehr Bäume und eine Umgestaltung der Straße?
Schon 2025 wurden dazu unterschiedliche lokale Akteure, wie die Pfarre, ein Gasthaus oder der Kindergarten, aufgesucht. Auch der bauliche Ist-Stand wurde erhoben und Straßenbefragungen wurden durchgeführt. Jetzt sollen auch noch möglichst viele Menschen einbezogen werden. Alle Haushalte in der Josefstadt erhalten daher eine postalische Einladung zur Onlineumfrage. Mit den Ergebnissen soll 2027 ein „Healthy Street Guide“ für die Blindengasse und den achten Bezirk erstellt werden. Dieser soll als Leitfaden für eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung dienen. Mit mehr Bäumen und einer Umgestaltung könnte die Straße dann aufgewertet werden.

„Mit der bezirksweiten Befragung zur Blindengasse wollen wir herausfinden, wie der öffentliche Raum unsere Lebensqualität beeinflusst. Ich persönlich hoffe, dass daraus langfristige Veränderungen entstehen, die die Straße grüner und lebenswerter machen“, so Josefstadt-Bezirkschef Martin Fabisch (Grüne). Im Rahmen des Projekts sind von Juni bis Oktober 2026 Aktionswochen geplant. In dieser Zeit soll der öffentliche Raum rund um die Blindengasse „belebt und vielfältig genutzt“ werden.

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