Anfang April stellt sich die Steiermark wieder in Wien in die Auslage – auf so viel Fläche wie noch nie, mit Altbekanntem und mancher Neuerung. Auch die Bundespolitik ist beim Steiermark-Frühling willkommen: zum Genießen und zum Verhandeln.
Erst im Vorjahr wurde der Steiermark-Frühling vor dem Wiener Rathaus zeitlich auf fünf Tage ausgedehnt, heuer steht eine räumliche Vergrößerung ins Haus: Beide Parkflächen werden bespielt, zur Familienzone kommt ein Mountainbike-Parcours. Das soll den Übergang zur Ganzjahresdestination untermauern, sagt Daniel Berchthaller von den Reiteralm-Bergbahnen. „Wir haben gelernt, schnell vom Winter in den Sommer umzuschalten.“
190.000 Gäste trotz Schlechtwetter
Der offizielle weiß-grüne Übergang von Kalt auf Warm erfolgt heuer von 8. bis 12. April – wie gewohnt mit Kulinarik, Handwerk, Erlebnis und Musik. Im Vorjahr wurde man vom Aprilwetter Ende März gebeutelt, heuer soll der spätere Termin mehr Sicherheit geben, erklärt Steiermark-Tourismus-Chef Michael Feiertag. Trotz Wetterkapriolen kamen im Vorjahr 190.000 Besucher, der Werbewert lag bei 3,2 Millionen Euro.
„Auch der Landeshauptmann lernt die Steiermark dort richtig kennen“
Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) betont, dass Wien und Niederösterreich mit im Vorjahr 680.000 Gästen die wichtigsten Herkunftsmärkte für den steirischen Sommertourismus sind. Er selbst will sich beim weiß-grünen Stelldichein Zeit nehmen und hat mehrere Tage Aufenthalt eingeplant, denn „auch der Landeshauptmann lernt die Steiermark dort richtig kennen“.
Für den politischen Austausch soll ebenfalls Platz sein – auch mit dem Finanzminister, der zuletzt zum Landeshauptleute-Treffen in der Südsteiermark wenig schmeichelhafte Worte fand. Dort werde weniger verhandelt als gegessen und getrunken, lautete Markus Marterbauers Fazit. Zum Steiermark-Frühling könne der SPÖ-Minister „gerne kommen und gustieren – und wir können auch gern verhandeln“, so Kunasek in Richtung Wien.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.