Weil sich die Verkehrsabteilung des Landes Vorarlberg eingeschalten hat, flog ein mutmaßlicher Betrug mit Prüfplaketten auf: Eine Werkstatt in Niederösterreich dürfte die Pickerl ausgestellt haben – ohne Fahrzeug-Überprüfung.
Einem Zufall ist die Aufdeckung eines mutmaßlichen Betrugsfalls zu verdanken: In Vorarlberg mietete ein Mann ein Auto, dessen Begutachtungsplakette allerdings abgelaufen war. Er informierte den Vermieter, der dem Mieter dann eine neue, in Niederösterreich ausgestellte Plakette gab. Das Auto war aber nicht überprüft worden. Daraufhin zeigte der Mieter den Vermieter an, die Sache kam ins Rollen. Die Verkehrsabteilung des Landes Vorarlberg untersuchte den Fall. Der Behörde erschien es wohl nicht glaubhaft, dass eine angebliche Überprüfung des Autos in einem Kfz-Betrieb in Niederösterreich tatsächlich durchgeführt wurde.
Schließlich kam heraus, dass die betroffene Werkstatt zwischen 21. Mai und 25. November 2025 insgesamt 376 Pickerl ausgestellt hat – ohne Überprüfung der Autos, wie „heute.at“ berichtet. Die meisten Pkw stammen aus Wien und Niederösterreich, zwei auch aus Vorarlberg. Der Werkstattbetreiber weist die Vorwürfe zurück, jemand anderer hätte sich Zugang zu seinen Daten verschafft und die Plaketten in seinem Namen ausgestellt.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.