22.06.2014 10:34 |

Tipps und Tricks

Angenehm kühl daheim und trotzdem Energie gespart

Die heiße Jahreszeit ist da, und damit beginnt für viele Menschen einmal mehr der Kampf gegen die Sommerhitze in den Wohnräumen. Schließlich reichen oft schon einige Tage mit Temperaturen um die 30 Grad Celsius, damit man es in den eigenen vier Wänden kaum mehr aushält. Wie Sie wirtschaftlich effizient auf erträgliche Temperaturen kommen, erfahren Sie hier.
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Tipp 1 – Sonnenschutz
Eine Wohnung bzw. ein Haus heizt sich größtenteils durch die einfallenden Sonnenstrahlen bei Fenstern bzw. Glasflächen auf. Sie brauchen daher Jalousien oder Rollläden, mit denen Sie die Sonnenwärme draußen halten können. Je dichter, desto besser. Die Verdunkelungsvorhänge zuzuziehen ist natürlich besser als nichts, die Wärme kommt bei dieser Variante jedoch auch in die Wohnung herein, da zwischen Fenster und Vorhang ein regelrechter Hitzestau entsteht.

Auch Markisen sind sehr sinnvoll, da sie Sonnenlicht von den Flächen vor dem Fenster abhalten. Bei Dachflächenfenstern sollten Sie jedenfalls über Markisetten oder außenliegende Rollos nachdenken, die eine ähnliche Funktion haben.

Tipp 2 – Lüften
Speziell in der Nacht sollte nun das Motto "Durchzug" lauten. Lüften Sie abends bzw. in der Nacht, jedoch erst, sobald die Außentemperatur unter der Innentemperatur liegt. Regelmäßiges Lüften ist wichtig, damit sich die Luft im Wohnraum kühler anfühlt. Denn die Luft reichert sich im Laufe des Tages mit Feuchtigkeit an, wodurch sie tendenziell als wärmer empfunden wird. Optimalerweise sollten Sie auch eine Zeitlang durch weit geöffnete Fenster bzw. Türen lüften, da so der Luftaustausch am effektivsten ist.

In der Früh heißt es dann, schnell alle Fenster und Türen wieder dicht machen, denn auch die Morgensonne erwärmt die Luft schon relativ schnell. Achten Sie auch darauf, dass Balkon- und Terassentüren untertags geschlossen sind. Wenn Sie sich draußen aufhalten, immer die Türen schließen, zumindest jedoch anlehnen, damit die Wärme nicht so schnell einströmen kann.

Tipp 3 – Wäsche nach draußen
Wäsche sollte in der warmen Jahreszeit nach Möglichkeit im Freien getrocknet werden. Denn das verdunstende Wasser erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum und sorgt dafür, dass Sie die Raumluft als noch wärmer empfinden.

Tipp 4 – Wenig kochen
Schränken Sie Ihre Kochaktivitäten in der wirklich heißen Zeit eher ein. Denn wenn Sie mittags Ihre Wohnung auch noch mit Kochdämpfen aufheizen, haben Sie es wirklich warm. Kochen Sie also eher abends, wenn Sie das Fenster schon aufmachen können. Abgesehen davon, dass kalte Küche beim Kühlen hilft: Salate sind erfrischend, kühle Getränke mit Zitrusfrüchten kühlen zusätzlich.

Tipp 5 – Naturfasern
Bringt zwar für die Raumtemperatur eher wenig, aber schafft Ihnen Erleichterung: Baumwoll-Leintücher als Unterlage auf der Couch und als Bettuch, falls Sie etwas zum Zudecken brauchen. Die Naturfaser nimmt Feuchtigkeit gut auf und kühlt dadurch.

Tipp 6 – Klimageräte
Wenn man mit den bisher genannten Maßnahmen nicht das Auslangen findet, kann man noch immer über Kühlgeräte nachdenken. Hier gibt es mittlerweile eine große Auswahl. Reine Ventilatoren sind die schnellste und günstigste Variante. Sie wirbeln nur die bestehende Luft auf und sorgen dafür, dass dem Körper durch die Luftbewegung Wärme entzogen wird: Der Schweiß auf der Haut verdunstet schneller, dadurch wird Ihnen kälter. Ein Nachteil ist der ständige Geräuschpegel und der Stromverbrauch.

Echte Klimageräte entziehen der Raumluft durch Verdunstung die Wärme und geben die gefilterte, kalte Luft wieder an den Raum ab. Man unterscheidet Monoblock-Geräte und Split-Geräte. Bei den Monoblockgeräten sind Kondensator und Verdampfer in einer Einheit zusammengestellt, die warme Abluft wird über einen Schlauch nach draußen transportiert. Bei Split-Geräten ist der Kondensator außerhalb der Wohnräume angebracht und über einen gut isolierten Schlauch mit dem Verdampfer im Wohnbereich verbunden. Die Lärmquelle liegt also bei diesen Geräten außerhalb des Wohnraums und die Kühlung ist effektiver als in der Monoblock-Alternative.

Wenn Sie vor dem Einbau eines Splitgeräts zurückschrecken, sollten Sie bei einem Monoblock-Gerät speziell auf den Geräuschpegel, den Stromverbrauch und die maximal kühlbare Fläche achten. Finger weg von Billiggeräten, da diese oft mehr heizen als kühlen.

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