Tag 10 im Nahost-Krieg

Trump: „Großer Fehler + Irans Eliteschiff versenkt

Außenpolitik
09.03.2026 22:45

Der Krieg im Nahen Osten geht ohne Unterbrechung weiter. Die Konsequenz: Der Konflikt löste in Europa zum Wochenbeginn ein wahres Finanzbeben aus. Indessen zeigte sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich zum Kriegsverlauf – und dämpfte damit auch etwas den zuvor so stark gestiegenen Ölpreis.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Im östlichen Mittelmeer mussten NATO-Kräfte erneut eine ballistische Rakete abfangen. Sie nahm offenbar Kurs auf die Türkei. Emmanuel Macron erklärte auf Zypern, dass Frankreich und „Partner“ einen Einsatz in der Straße von Hormuz vorbereiten.
  • Mit einer Elite-Korvette haben die USA am Montag eines der modernsten Schiffe der Revolutionsgarden versenkt.
  • Der sich ausweitende Krieg im Nahen Osten hat den Ölpreis am Montag auf den höchsten Stand seit Juli 2022 getrieben und die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt. Der Preis für ein Fass Brent-Rohöl legte kurzzeitig auf fast 120 Dollar zu, ging im Laufe des Tages aber wieder deutlich zurück.
  • Die Auswirkungen zeigen sich auch deutlich an Österreichs Zapfsäulen. Der Dieselpreis blieb am Montag nur noch bei den günstigsten Anbietern unter der 2-Euro-Marke. Von der heimischen Politik gibt es einige Ideen, aber immer noch keine Lösung – in Ungarn und Kroatien ist man da schon weiter.
  • Gegenüber US-Medien erklärte Präsident Donald Trump den Krieg für „fast abgeschlossen“. Die Wahl des neuen iranischen Führers sei jedoch ein „großer Fehler“, drohte er dem Regime gleich wieder.

Die wichtigsten Ereignisse des heutigen Tages zum Nachlesen:

Kein Ende des Flächenbrandes in Sicht
Seit 28. Februar wurden Hunderte Ziele attackiert, darunter Raketenstellungen, Stützpunkte der Revolutionsgarden sowie Anlagen des iranischen Atomprogramms. Bei den ersten Angriffen kam auch Irans oberster Führer Ali Khamenei ums Leben, ebenso mehrere ranghohe Militärs. Teheran reagierte rasch mit Gegenangriffen: Raketen und Drohnen wurden auf Israel sowie auf US-Militärbasen im Nahen Osten abgefeuert, etwa in Bahrain, Kuwait und im Irak.

Seit Anfang März dauern die Gefechte an. Israel und die USA führen nach eigenen Angaben weiterhin tägliche Luftschläge gegen die iranische Infrastruktur aus. Gleichzeitig setzt Teheran auch auf Angriffe über verbündete Gruppen in der Region, darunter die Hisbollah im Libanon.

Bereits in den ersten Kriegstagen kamen Hunderte Menschen ums Leben, die meisten davon im Iran; zudem wurden Tausende Ziele in über hundert Städten angegriffen. Ein Polit-Experte hält gar einen Dritten Weltkrieg für möglich.

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