Ein Unfall, ein Autowrack – kein Lenker: Alarmierte Einsatzkräfte standen Dienstagfrüh im Tiroler Kössen (Bezirk Kitzbühel) vor einem Rätsel. Die Polizei konnte schließlich den Zulassungsbesitzer des Fahrzeugs ermitteln. Doch dieser tischte zunächst ein Lügenmärchen auf. Letztlich kam aber doch die Wahrheit ans Licht ...
Am Dienstag in den frühen Morgenstunden, kurz nach 6 Uhr, wurde das Auto, das regelrecht in der Leitplanke hing, entdeckt. Vom Lenker fehlte zu diesem Zeitpunkt aber jede Spur. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr barg den schwerbeschädigten Pkw und stellte diesen auf einen Parkplatz ab.
Besitzer zu Hause angetroffen
Anhand des Kennzeichens konnte die Polizei rasch den Zulassungsbesitzer ausmitteln. Beamte machten sich auf den Weg zu dessen Wohnadresse und stellten den Einheimischen (47) dort zur Rede. „Dieser stritt zunächst ab, das Fahrzeug gelenkt zu haben. Durch umfangreiche Ermittlungen gelang es aber, dem Zulassungsbesitzer nachzuweisen, den Unfall verursacht zu haben“, heißt es vonseiten der Exekutive.
Der Zulassungsbesitzer stritt zunächst ab, das Fahrzeug gelenkt zu haben.
Die Polizei
Dann folgte doch Geständnis
Der 47-jährige Verdächtige habe dies schlussendlich auch zugegeben. „Ein durchgeführter Alkotest ergab eine starke Alkoholisierung“, so die Ermittler weiter. Entsprechende Anzeigen an die zuständigen Behörden erfolgen.
Übrigens: Der Unfall hatte sich offenbar bereits am späten Montagabend, kurz nach 23 Uhr, ereignet. Der unverletzte Lenker soll das Wrack dann zurückgelassen haben und nach Hause marschiert sein.
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