Blutbad im Jemen
Kämpfe zwischen Rebellen und Armee: 120 Tote
Ausland
03.06.2014 09:58
Kämpfe zwischen schiitischen Huthi-Rebellen und der jemenitischen Armee haben am Montag im Norden des Landes mindestens 120 Todesopfer gefordert. Kampfflugzeuge des Militärs hätten Rebellenstützpunkte in der Provinz Omran bombardiert, Bodentruppen sich zudem direkte Kämpfe mit den Aufständischen geliefert, erklärte der Vizegouverneur der Provinz Ahmed al-Bekry am Dienstag.
Dabei seien mindestens 100 Rebellen getötet worden, sagte al-Bekry. Auch 20 Soldaten kamen demnach ums Leben.
Die Huthi-Rebellen kämpfen seit Jahren gegen die Regierung in der Hauptstadt Sanaa. Bereits unter dem bis Anfang 2012 regierenden Staatschef Ali Abdallah Saleh klagten sie über Benachteiligungen. Im vergangenen Februar übernahmen sie die Kontrolle über mehrere Regionen in der Provinz Omran. Bei Kämpfen mit Stammeskriegern wurden damals mehr als 150 Menschen getötet.
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