Nach dem viel zu trüben Winter startet der meteorologische Frühling mit strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen. Da juckt es schon ordentlich in den Fingern, im Garten tätig zu werden. Doch nicht jede Arbeit ist jetzt sinnvoll.
Der März ist zwar der erste Frühlingsmonat und heute startet der meteorologische Frühling, doch sollten sich Gartenfans mit der Arbeit in den Beeten noch etwas zurückhalten. Der Winter hat noch nicht ganz aufgegeben und die Temperaturen in der Nacht sind teils noch sehr frostig und auch eine Kältephase ist stets möglich.
Die Phase zischen Mitte Februar und Mitte März wird Vorfrühling genannt und sie prägt die Haselblüte, das Austreiben der Palmkätzchen sowie das Erblühen der ersten Frühlingsboten. Vor allem Hornissen, Tagpfauenauge, Zitronenfalter und andere Insekten und Falter sind auf diese erste Nahrung von Huflattich, Lungenkraut, Krokusse und Co. angewiesen.
Der Rasen sollte bis er komplett abgetrocknet ist, möglichst noch nicht betreten werden. Mit dem Frühjahrsputz im Garten sollte ebenfalls noch etwas gewartet werden – vor allem Gräser- und Pflanzenhalme sowie Laubreste dienen Insekten jetzt noch als Unterschlupf.
Wer einen „Frühstart“ im Garten hinlegen möchte, der kann im Frühbeet, dem geschützten Hochbeet oder unter Folientunneln bereits Radieschen, Pflücksalat, Vogerlsalat, Spinat und andere kälteunempfindliche Pflanzen ziehen. Um den Boden entsprechend vorzuwärmen, sollte der Folientunnel oder ein Flies schon einige Tage vorher auf die Erde aufgelegt werden.
Auf der Fensterbank können die Fruchtgemüse, wie Tomaten oder Paprika, für die Freiluftsaison vorgezogen werden. Frühkartoffeln können nun ebenfalls schon vorgekeimt werden.
In die Zeit des Vorfrühlings fällt vielerorts nun auch der Obstbaumschnitt und die Frühjahrsdüngung von Erdbeeren sowie anderen Beerensträuchern.
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