Boko-Haram-Opfer
Nigerias Militär weiß, wo entführte Mädchen sind
Badeh sagte weiter, dass die Schülerinnen nicht mit Gewalt befreit werden sollen. Man dürfe die Mädchen nicht bei einer Befreiungsaktion umbringen.
Boko Haram will Geiseln gegen Gefangene tauschen
Boko Haram hatte Mitte April in Chibok im Nordosten des Landes fast 300 Schülerinnen verschleppt. Einigen Mädchen gelang die Flucht, doch 223 befinden sich noch immer in der Gewalt der Gruppe. Boko Haram veröffentlichte später ein Video der Geiseln. Die Islamisten sind bereit, einige Mädchen im Gegenzug für die Freilassung von Gesinnungsgenossen laufen zu lassen - allerdings lehnt die nigerianische Regierung einen Gefangenenaustausch ab.
International war die Massenentführung verurteilt worden, mittlerweile erhält Nigeria militärische Unterstützung aus den USA bei der Suche nach den Mädchen. Washington schickte außerdem ein Expertenteam, ebenso wie Frankreich, Großbritannien und zuletzt Israel.
Luftwaffenchef: "Werden die Mädchen zurückbringen"
Luftwaffenchef Badeh versprach nun am Montag: "Wir arbeiten daran. Wir werden die Mädchen zurückbringen." Die Wut der Angehörigen auf die Regierung war in den vergangenen Wochen stetig gewachsen - die Betroffenen werfen ihr Untätigkeit vor und versuchen immer wieder, mit Demonstrationen den Druck zu verstärken. In einem Protestmarsch liefen mehrere Demonstranten am Montag erneut durch Abuja, ihr Ziel war der Verteidigungssitz.
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