Großes Missgeschick
Weißes Haus enttarnte CIA-Chef in Kabul
Ausland
26.05.2014 09:13
Das Weiße Haus hat im Zusammenhang mit Präsident Barack Obamas Besuch in Afghanistan versehentlich den CIA-Chef in Kabul enttarnt. Der Top-Geheimdienstoffizier der USA vor Ort wurde anlässlich der überraschenden Präsidentenvisite am Sonntag versehentlich auf eine Liste wichtiger US-Vertreter gesetzt, berichtete die Zeitung "Washington Post" am Montag.
Dort wurde er dem Bericht zufolge als "Chief of Station" bezeichnet. Dies sei eine interne Bezeichnung für den Top-Spion vor Ort. Dass eine Regierung die Agententätigkeit eines Botschaftsmitarbeiters preisgibt, kommt äußerst selten vor.
Zuletzt hatte die ehemalige Geheimdienstagentin Valerie Plame für Schlagzeilen gesorgt, die 2003 von einem konservativen Kolumnisten enttarnt worden war. Plames Ehemann Joseph Wilson, der frühere US-Botschafter im Irak, hatte zuvor in der "New York Times" Zweifel an den von der US-Regierung angeführten Beweisen für den Irak-Krieg geäußert. Plame warf der US-Regierung "rein politische Motive" vor.
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrowAbspielen
closeSchließen
expand_moreAufklappen
Loading...
replay_10Vorige 10 Sekunden
skip_previousZum Vorigen Wechseln
play_arrowAbspielen
skip_nextZum Nächsten Wechseln
forward_10Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
26.05.2014 09:13
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.