Jetzt ist es fix: In den acht oberösterreichischen Ordensspitälern wird wieder gestreikt. Die mittlerweile sechste Verhandlungsrunde brachte am Dienstag keinen Erfolg, Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gingen ohne Ergebnis auseinander. Nach dem Streik soll aber weiterverhandelt werden.
Vier Stunden rangen die Verhandler – angeführt von Carmen Breitwieser auf der Arbeitgeberseite und Martina Reischenböck von der Gewerkschaft vida für die Arbeitnehmer – um eine Einigung im Kollektivverhandlungs-Marathon. Fünfmal war man zuvor schon zusammengesessen, um die über Gehaltserhöhungen und Arbeitszeitverkürzungen zu diskutieren.
Unverrückbare Positionen
Doch auch diesmal konnten sich die beiden Seiten nicht einigen – vor allem deshalb, weil die unterschiedlichen Positionen nach wie vor unverrückbar scheinen. Die Arbeitnehmer fordern laut Reischenböck „arbeitszeitverkürzende Maßnahmen“ für die rund 10.000 nichtärztlichen Beschäftigten, was die Ordensspitäler als nicht machbar darstellen. Man habe aber heute ein „gutes Angebot vorgelegt“, sagt Breitwieser im „ORF“.
Nächste Verhandlungsrunde schon geplant
Damit bleibt es beim lähmenden Patt – was am 3. März erneut die Patienten zu spüren bekommen werden. Denn wie bereits beim Streik im Jänner werden auch da wieder Operationen verschoben werden müssen. Nach dem Streik ist aber vor der nächsten Verhandlungsrunde – sie soll am 12. März stattfinden.
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