Als Sohn von „Heimwerkerking“ Tim Taylor, gespielt von Tim Allen, spielte sich Zachery Ty Bryan einst in die Herzen der Zuschauer. In den letzten Jahren kam der heute 44-Jährige jedoch wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt. Jetzt wurde der einstige Kinderstar wegen Trunkenheit am Steuer zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt.
Zwar bekannte sich Zachery Ty Bryan schludig, im Jahr 2024 in Riverside County, Kalifornien, unter Alkoholeinfluss ein Auto gefahren zu haben. Doch die späte Reue nutzte dem Schauspieler laut „TMZ“ nichts: Eine Bewährung wurde abgelehnt, allerdings wurden dem 44-Jährigen 57 Tage Untersuchungshaft angerechnet.
Zwei Verhaftungen in einem Jahr!
Gleich zweimal wurde Bryan 2024 betrunken hinter dem Steuer erwischt: Zuerst im Februar in Kalifornien, als eine Streife den Schauspieler um 2.30 Uhr nachts während einer Verkehrskontrolle festnahmen. Noch am selben Tag kam der Ex-„Hör mal, wer da hämmert“-Star frei.
Im Oktober dann die nächste Festnahme: Bryan wurde in Oklahoma beim Fahren unter Alkoholeinfluss erwischt. Zudem war der Schauspieler ohne gültigen Führerschein unterwegs.
Freundin mit Tod bedroht
Doch die Polizeiakte des Ex-Kinderstars ist noch viel länger. 2020 wurde Bryan verhaftet, nachdem er seine damalige Freundin Johnnie Faye Cartwright fast zu Tode gewürgt hatte.
Erst im letzten Jahr sorgte Bryan erneut für Negativ-Schlagzeilen. Im November wurde bekannt, dass Cartwright eine fünfjährige einstweilige Verfügung gegen Bryan erwirkt hatte, nachdem er sie im Juli angeblich in den Kopf geschlagen und ihr mit dem Tod bedroht hatte.
Macht frühen Ruhm verantwortlich
Bryan äußerte sich danach zu der Anzeige wegen häuslicher Gewalt und bezeichnete sie als „schmerzhaften Weckruf“. Außerdem machte er seinen frühen Erfolg für seine Probleme verantwortlich.
„Der Ruhm als Kinderdarsteller hat Spuren hinterlassen – mit neun Jahren ins Rampenlicht gerückt zu werden, brachte Druck mit sich, dem ich nicht gewachsen war -, aber das rechtfertigt nicht meine Entscheidungen als Erwachsener“, sagte er gegenüber „TMZ“ und fügte hinzu, dass er seine Taten „zutiefst“ bereue.
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