Mit Spannung wurden die Ergebnisse der Wasser-Untersuchungen aus Villach-Warmbad erwartet. Proben wurden genommen, nachdem zahlreiche Fische in dem Gewässer verendet waren. Nun liegen die Ergebnisse vor.
Aufregung hatte es in den vergangenen Tagen beim „Warmen Bach“ in Villach gegeben. Aufmerksame Spaziergänger hatten Alarm geschlagen, nachdem sie zahlreiche verendete Fische und Krebse im Bachlauf entdeckt hatten.
Meldungen über Chlor im Wasser
Amtssachverständige des Landes Kärnten haben gleich zwei Ortsaugenscheine durchgeführt. Nach Meldungen, dass eventuell Chlor in das Wasser gelangt sein könnte, wurde vom Land erneut ein Experte entsendet. Neben Temperatur- und anderen Messungen wurden von der Gewässeraufsicht Wasser-, Algen- und Fischproben dem Bach entnommen.
Die Untersuchungsergebnisse der Gewässerökologen des Landes sowie des Instituts für Seenforschung und der Landes-Veterinärmedizin haben keinen Hinweis auf eine Kontaminierung durch Chlor ergeben. Ein Chloreintrag durch die Therme ist nicht möglich – die Wässer werden in einem eigenen Becken gesammelt und über die Kläranlage entsorgt.
Auch Ammonium-Belastung ausgeschlossen
Im Visier stand weiters eine Belastung durch Ammonium. Durch die Untersuchung konnte auch diese ausgeschlossen werden. Die Fische haben, wie bereits vermutet wurde, die lang anhaltende Kälte in Verbindung mit dem niedrigen Wasserstand nicht überlebt.
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