In der fünften Episode des Podcasts „Waldis Menschen“ erzählt Mäzen Franz Grad im Gespräch mit Reinhard Waldenberger über sein Leben. Warum der Fußballboss und Staatsmeister nicht Arzt sondern Spediteur wurde und welche Tragödie er im Krieg erlebte, hören Sie hier.
Der gebürtige Bad Leonfeldner Franz Grad (87) führt seine Transportfirma Transdanubia am Paschinger Firmengelände. Seine Frau Edita und Sohn Andreas Grad sind ebenfalls in der Geschäftsführung des Vorzeigebetriebs mit Niederlassungen in Wien (Hauptsitz) und halb Europa. Grad, Klosterschüler in Kremsmünster und Wilhering, brach sein Medizinstudium wegen der Firma ab: „Mein Vater war Kriegsinvalide, konnte nicht mehr weitermachen.“ Also übernahm der Junior den Familienbetrieb und führte ihn in den „Olymp der Transporteure“.
In jungen Jahren Staats- und Landesmeister im Sprint (ULC Linz/Oberbank), entdeckte er später seine Liebe zum Fußball. Im Podcast erzählt Grad ausführlich, warum die Fusion LASK/FC Stahl Linz scheiterte und über sein „Meisterstück“ Superfund Pasching. Der Bundesligaklub deklassierte den Deutschen Meister Werder Bremen 4:0. Nach dem Aus in Pasching übernahm er ASKÖ Oedt.
Kapperlträger Grad („wenig Haare, Niki Lauda hat mich auf die Idee gebracht“) ist mit seiner Frau ein großer „stiller Wohltäter“. Grad sagt, sein Leben sei ein „Überlebenskampf“: „Ich war mit meiner Tante 1943 in München. Sie hielt meine Hand und wurde von einem SA-Mann erschossen. Ein Jahr später suchten mein Vater und ich bei einem Luftangriff in München Schutz in einem Cafe, dann durften wir in einen Luftschutzkeller. Gott sei Dank. Das Cafe wurde zerbombt.“ Mehr im Krone-Podcast!
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.