Elfer versenkt, aber …

Wirbel um Querfeld: „Darüber müssen wir reden!“

Deutsche Bundesliga
07.02.2026 08:06
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Nach seinem späten Elfmetertor beim 1:1 von Union Berlin gegen Eintracht Frankfurt steht Leopold Querfeld im Fokus. „Darüber müssen wir reden“, ärgert sich Union-Geschäftsführer Horst Heldt über die Strafstoß-Ausführung des ÖFB-Legionärs.

Union-Berlin-Verteidiger Leopold Querfeld war am Freitagabend in der deutschen Bundesliga mit einem unplatziert getretenen Strafstoß in der 87. Minute erfolgreich und sorgte so für das 1:1 gegen Eintracht Frankfurt. Dennoch muss sich der 22-Jährige kritische Worte gefallen lassen.

„Ich verstehe das bei ihm nicht, er kann den Ball auch gefühlt mit 200 km/h schießen. Darüber müssen wir reden. So kann man den Elfmeter nicht schießen. Das ist mir zu läppisch“, schimpft Horst Heldt im Sky-Interview.

Trainer zählt ihn an
Auch Trainer Steffen Baumgart zählt seinen Schützling an. „Am Ende geht der Ball rein, aber er ist auch nicht gut geschossen. Das ist nicht Leos Art, dieses Ausgucken. Aber wenn wir uns über Tore beschweren, dann hört es auf. Wenn er so weiter schießt, schießt er aber nicht mehr viele, das kann ich auch sagen“, kündigt er an.

Das sagt Querfeld
Und was sagt Querfeld? „Ich weiß nicht, ob er (Anm. d. Red.: Horst Heldt) damals Elfmeter geschossen hat. Aber nein, nächstes Mal versuche ich natürlich wieder sicherer zu schießen“, so der ÖFB-Teamspieler. Nachsatz: „Am Ende zählt aber nur, dass er drin war.“

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