Plätze gesucht

So geht es nun mit Plattform Frida in Tirol weiter

Tirol
02.02.2026 17:00

Die digitale Anmeldeplattform für die neu aufgestellte Kinderbildung und -betreuung hat offenbar ihre erste Bewährungsprobe bestanden: Anträge für mehr als 11.000 Kinder wurden digital eingemeldet, nun erfolgt die Platzvergabe. 

Seit 1. Dezember des Vorjahres war die digitale Anmeldeplattform Frida für einen Kinderbetreuungsplatz in Tirol freigeschaltet. Bis 31. Jänner hatten Eltern und Erziehungsberechtigte Zeit, Bedarf einzumelden. Am Montag zog das Land eine erste Bilanz. „Die Anmeldeplattform ist gut gestartet und umfasst Anträge für rund 11.000 Kinder, die einen qualitätsvollen und möglichst wohnortnahen Platz finden werden“, betonten LH Anton Mattle und Bildungs-LR Cornelia Hagele. Nur rund 600 Anmeldungen seien analog über Gemeinden, private Erhalter oder Einrichtungen eingebracht worden.

Zitat Icon

Tirol ist das einzige Bundesland, das den Mut hat, ein Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung umzusetzen. 

Bildungs-LR Cornelia Hagele

Eigens abgestellte Koordinatoren helfern Eltern
Nun gehe es an das Kernelement des Prozesses, die Platzvergabe bei den Erhaltern von privaten und betrieblichen Kindergärten, Krippen und Horten. Am 1. März folgt die Einteilung bei öffentlichen Erhaltern bzw. Gemeinden.

E-Mail, sobald Platz gefunden ist
Währenddessen ist eine Kontaktaufnahme zwischen Eltern und den Einrichtungen laufend möglich. Dabei kommen auch die eigens geschulten Koordinatorinnen und Koordinatoren des Landes zum Einsatz. Sobald ein Platz in einer Einrichtung gefunden wurde, erhalten Betreffende eine E-Mail. Die Abwicklung aller fristgerechten Anmeldungen ist bis 1. April 2026 vorgesehen. 

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