Stress für Pendler
Warnstreik legte Nahverkehr in Deutschland lahm
Millionen Pendler sind am Montagmorgen in Deutschland ins Verkehrschaos gestürzt worden. In rund 150 Städten legten etwa 100.000 Bus- und Straßenbahnfahrer sowie andere Beschäftigte die Arbeit nieder. Der öffentliche Nahverkehr kam vielerorts nahezu komplett zum Erliegen.
Für unzählige Arbeitnehmer begann der Tag mit Stress und Frust: Trotz Streik mussten sie irgendwie rechtzeitig in die Arbeit kommen. Auch Eltern standen vor Problemen – denn Schüler konnten nicht einfach zu Hause bleiben. Und als wäre das nicht genug, drohten laut Wetterdienst in manchen Regionen weiterhin gefrierender Regen und gefährliche Straßenglätte.
Friedenspflicht in Niedersachsen
Immerhin: Regionalzüge und S-Bahnen der Deutschen Bahn waren vom Streik nicht betroffen und fuhren größtenteils normal. Der Konzern stellte klar, dass diese Bereiche nicht von der Gewerkschaft Verdi vertreten werden. Nur Niedersachsen blieb vergleichsweise verschont – dort gilt noch Friedenspflicht in den Tarifverhandlungen.
Hintergrund des Streiks sind laufende Tarifverhandlungen in allen 16 Bundesländern. Die Gewerkschaft Verdi verlangt deutlich bessere Arbeitsbedingungen: kürzere Arbeitszeiten, längere Ruhephasen zwischen Schichten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.









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