Drama um Snowboarderin

Frau (22) verfängt sich mit Rucksack im Lift – tot

Ausland
02.02.2026 12:46
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein tragischer Unfall in einem beliebten Skigebiet in Japan endet tödlich: Eine 22-jährige Australierin ist nach einem Sturz aus einem Sessellift in der Region Nagano ihren schweren Verletzungen erlegen. Nach Angaben der Polizei blieb die junge Frau mit einer Schnalle ihres Rucksacks am Lift hängen – mit fatalen Folgen.

Der Unfall ereignete sich bereits am Freitag im Skigebiet Tsugaike in Otari, in der Region Nagano. Wie die japanische Polizei am Montag mitteilte, blieb die 22-Jährige beim Aussteigen aus einem Sessellift mit einer losen Schnalle ihres Rucksacks hängen.

Frau wurde mitgeschleift
Während ein Brustgurt noch geschlossen war, verfing sich die nicht befestigte Schnalle des Hüftgurts am Liftstuhl. Die Frau wurde daraufhin über den Schnee mitgeschleift und hing schließlich in der Luft. Ein Mitarbeiter des Skigebiets betätigte den Notstopp, um den Sessellift anzuhalten, erklärte der Chef der Betreiberfirma.

Nach Erste-Hilfe-Maßnahmen wurde die Australierin mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Laut Angaben der Betreiber erlitt sie offenbar einen Herzstillstand. Am Sonntag erlag sie ihren schweren Verletzungen.

Ein idyllischer Schneetag im Skigebiet Tsugaike in Nagano endete für eine Touristin tödlich.
Ein idyllischer Schneetag im Skigebiet Tsugaike in Nagano endete für eine Touristin tödlich.(Bild: kkebiq_Korea - stock.adobe.com)

Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete unter Berufung auf die Polizei, die Frau sei als Ella Day Brooke identifiziert worden. Australische Medien erklärten später, es habe sich um Brooke Day gehandelt.

Firma verspricht lückenlose Aufklärung
Die Betreibergesellschaft des Skigebiets Tsugaike sowie die Tsugaike Gondola Lift Co entschuldigten sich öffentlich für den Unfall und kündigten eine Untersuchung des Vorfalls an. Firmenchef Kubo erklärte zudem, man kooperiere vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden und überprüfe die bestehenden Sicherheitsvorkehrungen.

Auch das australische Außenministerium bestätigte den Todesfall. Man leiste konsularische Unterstützung für die Familie der in Japan verstorbenen Australierin. „Wir sprechen der Familie in dieser schwierigen Zeit unser tiefstes Beileid aus“, hieß es in einer Stellungnahme.

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