Ein 47-jähriger Innsbrucker wurde Opfer eines Internetbetrugs und hat dabei einen hohen fünfstelligen Eurobetrag verloren. Der Mann war im Oktober 2025 auf eine angebliche KI-gestützte Trading-Plattform aufmerksam geworden und registrierte sich dort.
Bereits am Tag der Anmeldung wurde der Mann telefonisch von vermeintlichen Mitarbeitern zweier unterschiedlicher Internetseiten kontaktiert. In einem Fall wurde er von einer bislang unbekannten männlichen Person betreut, die ihn dazu animierte, Geld auf mehrere ausländische Konten in Luxemburg, den Niederlanden und Litauen zu überweisen.
Kontakt plötzlich abgerissen
Ihm wurden hohe Gewinne durch KI-gestützten Handel in Aussicht gestellt. Als der 47-Jährige am Freitag den Betrug bemerkte, war der Kontakt zu der Person nicht mehr möglich.
Hohe Renditen versprochen
In einem weiteren Fall wurde der Mann ebenfalls telefonisch kontaktiert und über angebliche Krypto-Handelsgeschäfte informiert. Ihm wurden Investments mit angeblich garantierten monatlichen Renditen zwischen 6,2 und 7,8 Prozent angeboten. Laut den Tätern sei das investierte Geld vom Bitcoin-Wallet des Opfers auf ein Wallet der Betrüger transferiert worden.
„Eine spätere Eigenrecherche des Mannes ergab jedoch, dass auf seinem Bitcoin-Wallet keinerlei entsprechende Transaktionen stattgefunden hatten“, heißt es seitens der Polizei. Fast 100.000 Euro sind futsch.
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